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Forum Übersicht » POSITIVE Ausstiegserfolge! » Onlinespielsucht ... WIR HABEN ES GESCHAFFT! » Ich habe WOW besiegt, aber ich fühle mich so leer.
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Ich habe WOW besiegt, aber ich fühle mich so leer.
Metallicafanfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Mein Lebensgefährte und ich waren bis letzten Herbst WOW-Süchtig. Wir haben Abends nach der Arbeit noch Stunden vor unseren PC's verbracht, haben nicht mehr richtig gegessen und geschlafen. Ein Pizzaservicelieferant hat uns irgendwann nicht mehr beliefert, weil wir die Leute oft vor der Tür haben stehen lassen. Die Körperhygiene ließ auch nach.

Nun haben wir WOW verbannt, derzeit gibt es auch kein Computerspiel, außer ab und an MarioCard64, was uns so recht Freude macht. Ich arbeite in der IT-Branche und sitze zwangsweise mindestens 8 Stunden am Tag am Rechner, Abends checke ich noch bis ich schlafengehe regelmäßig meine Mails (das erwartet meine Firma auch!).

Wie wird man diese Leere los? Ich weiß dass ich nie wieder WOW spielen werde, aber ab und an wenn ich an den UngoroKrater denke, oder an die ganzen Charaktere die ich angefangen hab, wird mir mein Herz schwer... Wie kann ich dagegen ankämpfen, ohne gleich wieder eine Therapie machen zu müssen?

Ich selbst male gerne, z.B. Malen nach Zahlen von Schipper. Aber mein Freund macht mir da auch richtig Sorgen. Sein einziges Hobby was nicht mit dem PC zu tun hat ist DSA, aber das ist ja auch eine Art Realitätsflucht, oder? Wie kann ich ihm und mir helfen? Enttäuscht


10.05.2007 08:59:57   
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Sucht Euch ein gemeinsames (!), neues Hobby! Das solltet Ihr so schnell wie moeglich in Angriff nehmen! Tanzen? Musik machen? Kurse? Sport? Kirche? Oder wie sieht es mit sozialen Diensten aus? Es gibt Krankenhausdienste, kranke Kinder, die sich ueber jede menschliche Zuneigung freuen!

Diese beruehmte Leere, die ein ehemals Suechtiger empfindet, kannst Du nur fuellen, indem Du eine Betaetigung findest, die Dich ausfuellt und seelisch befriedigt!

Ihr werdet etwas finden! GANZ SICHER ...
wenn Ihr es wollt!

Alles Gute fuer Euch,
GF


Gabriele Farke (HSO e.V.)

++++ Individuelle Onlinesexsucht-Beratung:
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++++ Das Buch "Gefangen im Netz?" ist auch als eBook erhältlich unter
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10.05.2007 10:37:44    
mirlangtsfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Thema DSA: Natürlich ist das auch Realitätsflucht, aber so gesehen ist jede Betätigung, die nicht gerade aktive caritative Arbeit oder das Lesen eines Sachbuchs ist, Realitätsflucht. Und selbst letztere Dinge kann man auch wunderbar mit dem einzigen Ziel, seine Probleme zu vergessen, tun.

DSA ist aber eine ganz andere Realitätsflucht als WoW, da bei weitem komplexer (wenn man nicht gerade nur Monsterkloppen geht...), außerdem hat man es mit anderen Leuten zu tun, die man bei unstimmigkeiten nicht einfach durch neue aus dem unerschöpflichen Topf der online-Zocker ersetzt, sondern die Sachen erstmal versucht auzusdiskutieren. Zudem ist die Zeit, die man damit verbringt meist beschränkt.
Ich würde anfangen mir Sorgen zu machen, wenn er garnichts anderes mehr macht oder anfängt wichtige Dinge deswegen zu vernachlässigen.


10.05.2007 16:05:14  
Sammy1980fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Wo ich hier gerade DSA und Realitätsflucht lese, muss ich auch mal kurz was dazu sagen. Ich habe früher auch häufig DSA gespielt, und ich finde, das Spiel ist absolut KEINE Realitätsflucht! Man trifft sich mit ein paar Freunden, futtert Chips und trinkt dazu das ein oder andere Bierchen und spielt zusammen eine spannende Geschichte durch, die im Gegensatz zu PC-Spielen sehr viel Kreativität und Fantasie fordert. DSA würde ich persönlich eher mit einem spannenden Film oder dem Lesen eines Buchs vergleichen. Pen & Paper Rollenspiele sind eine tolle Sache und machen sehr viel Spaß.

Eine Grenze gibt es bei ALLEN Sachen. Wenn man NUR NOCH DSA spielt, um dem Alltagsleben zu entfliehen, ist es Realitätsflucht. Wenn man es regelmäßig mit Freunden zusammen spielt, um Spaß zu haben, ist es einfach eine nette Sache. Genauso ist es doch beim PC auch: Verliert man sich in stundenlangem WoW-Zocken, ist es gefährlich - trifft man sich hingegen einmal im Monat mit Freunden zu einer kleinen, häuslichen LAN-Runde, ist es einfach ein ganz normales Hobby, das viel Spaß bringen kann, und bei dem man auch viel sozial interagiert.

Das Maß zu halten unterscheidet in meinen Augen das Normale vom Suchthaften. Wenn man zweimal die Woche 3 Stunden WoW spielt, wird es sicherlich niemandem schaden, also man kann einfach nicht pauschal diese Dinge als Realitätsflucht abstempeln. Es KANN dazu dienen, muss aber nicht. Es liegt bei einem selbst, was man daraus macht.


bearbeitet von Sammy1980 am 10.05.2007 23:26:41
10.05.2007 23:24:52  
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