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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » ANGEHOERIGE von onlineSEXsuechtigen PartnerInnen berichten .... » Hilfe, mein Mann begehrt mich nicht mehr!
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Hilfe, mein Mann begehrt mich nicht mehr!
neckarnixe1fehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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>Wir sind seid 4 Jahren ein Paar, haben beide schon einiges an gelebtem Leben hinter uns und uns sehr bewußt nach zwei sehr schönen Jahren mit gemeinsamen Urlauben entschlossen, zusammenzuziehen. Der Sex war prickelnd, sehr intensiv,
häufig. Er gab mir das Gefühl erotisch und unwiderstehlich zu
sein und nicht nur im Bett seine Traumfrau zu sein.
Seitdem wir zusammengezogen sind, haben wir immer seltener Sex. Er schiebt immer Stress vor: der Umzug, immer wieder neuer Stress im Job, ein beim Sport verrenkte Schulter.
Die erste Verliebtheit sei vorbei, Erotik beginnt im Kopf und
wenn er mich so bei der Hausarbeit sieht, wir seien keine Teenager mehr ...
Auf unserem Computer nimmt die "Heftigkeit" der besuchten Seiten von Monat zu Monat zu. Waren es zunächst Bilder von Fernsehmoderatorinnen, erotische Fotos vom Stern, sind es inzwischen harte Pornos wie Gang Bang, BrutalBlogg, alte Frauen.
Wir hatten schon heftige Streits deswegen. Es sei doch normal andere Männer würden den Playboy lesen, das liesse er sich nicht nehmen.
Er ist sonst in allen anderen Bereichen der Partnerschaft unverändert zuvorkommend, ausmerksam, liebenswert.
Ich sehne mich nach Sex mit ihm, nach Hautkontakt.


16.09.2008 13:53:24  
mollyfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Neckarnixe, deine Zeilen haben mich an alte Zeiten erinnert: Man fühlt sich hilflos, stehengelassen. Und diese Ausreden...wenn man sich eine geraume Zeit kennt, spührt man (frau) das einfach, eine Art Instinkt. Ist es euer gemeinsamer PC? Versteckt er die Bilder? Es schleichen sich Vermutungen, Ungewissheiten und manchmal auch Verdachtsmomente ein. Ich kann es dir nachfühlen, habe solche Momente auch erlebt. Wenn du reden möchtest, hier im Forum hat man immer ein offenes Ohr für dich, oder schreib eine PN.
Im Übrigen: Hut ab vor deinem Mut, hier zu schreiben. Es ist dir bestimmt nicht leichtgefallen, über soetwas persönliches zu schreiben. Ist man doch so erzogen worden, dass alles, was in den eigenen 4 Wänden passiert, auch dort bleiben soll....Mittlerweile sehe ich diesen Punkt anders. Es tut gut, sich mit jemandem auszutauschen.
Also: Herzlich willkommen - Kopf hoch - und wir lesen voneinander.
LG
Molly


16.09.2008 16:06:09  
neckarnixe1fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hi, molly, danke für Deine Zeilen. Ich war so naiv, in den ersten Monaten wirklich an seinen Stress zu glauben, wir hatten damals beide sehr viel zu erledigen. Er war ja sonst wie immer so lieb zu mir. Einen Verdacht hatte ich gar nicht. Durch Zufall entdeckte ich überhaupt erst den Suchverlauf unseres Familien-PC und damit bestimmte Seiten und hatte zuächst meinen pubertierenden Sohn im Verdacht. Es kamen auch immer viele "Spam-mails". Als er für mehrere Wochen zum Schüleraustausch im Ausland war, wurde ich allerdings stutzig. Da fing ich wirklich an, zu spionieren. Inzwischen kenne ich mich auf dem Computer auch besser aus. Mein Partner jedoch auch, so daß er den Verlauf immer löscht. Bleiben noch die Cookies, die ich jetzt meistens sperre, weil ich das gar nicht wissen will, es ist einfach nur schrecklich. Aber manchmal schau ich doch. Da ich ab und zu im Internet "googele" ( Gartentipps etc. ), habe ich einfach mal dieses Problem eingegeben und bin so auf diese Seite gelangt. Ja, es hat schon Überwindung gekostet, hier
etwas zu schreiben, es damit einzugestehen. Mit wem soll ich denn reden. Es ist auf der anderen Seite ein wenig tröstlich, daß es wohl vielen Frauen so geht wie mir.






16.09.2008 18:07:22  
karamba68fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Neckarnixe,

bin selber OSS und seit dreizehn Jahren mit meiner Frau zusammen.

Erst mal Glückwunsch zu deinem zweifachen Mut, hier zu schreiben und ihn anzusprechen.

Ich hätte wohl zu bestimmten Zeitpunkten meiner OSS-Karriere ähnlich reagiert wie dein Mann. Erwischt und statt zuzuhören, rechtfertigen und am besten noch die "Schuld" als Ball zurückspielen. Da sind wir uns wohl alle ähnlich.

Aufhören wird dein Mann nur, wenn er es selbst will. Du hast ihm mit der direkten Konfrontation, die Möglichkeit eröffnet, ihm sozusagen die Hand gereicht. Mehr kannst du ihm nicht helfen. Er muss für sich selbst entscheiden, ob er weiter in seiner virtuellen Welt rumhächeln will oder sich um dich bemüht. Bleibt er in seiner virtuellen Welt kannst du nur noch für die entscheiden, ob du das hinnimmst oder ihm klare Konsequenzen aufzeigst, was auch bedeuten kann, dass du ihm einen Koffer vor die Tür stellst. Schau nach dir!

Ich hoffe, er kriegt die Kurve (kann ja auch mal hier vorbeischauen und sich durchlesen, wo man mit so ein bißchen Onlinesex landen kann....) und ihr könnt die nächsten Jahre gemeinsam genießen.

dir noch ein schönes Wochenende

karamba




20.09.2008 18:53:45  
neckarnixe1fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hi, Karamba!


Zur Zeit gehen mir zu viele Gedanken im Kopf herum. Die Berichte im Forum sind zum Teil sehr erschütternd - weil ich mich auch darin wiederfinde -. Ich muß mich wohl ernsthaft mit dieser Tatsache vertraut machen, daß es eine (krankhafte) Sucht ist, die man nicht einfach per MausKlick wieder abstellen kann.

Ich möchte meinen Partner nicht verlieren. Ich liebe ihn sehr.

Wie liebt denn ein "OSS" seine Frau? Als was sieht er sie?
Kann er überhaupt noch lieben?
Als Neutrum, als geschlechtsneutrale Freundin, nur als lieben Menschen, als Haushälterin oder Gesellschafterin?

Gruss
Neckarnixe1



23.09.2008 12:00:39  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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neckarnixe,

Du solltest Dich wirklich mit dem Thema vertraut machen, da hast Du recht! Deine Frage, als was Dich Dein Mann sieht, macht es deutlich!

Dein Mann sieht Dich nach wie vor als seine Frau, seine geliebte Frau, seine Partnerin!

Solange Du das nicht verstehst, kannst Du ihm gar nicht helfen! Deshalb der Aufruf hier immer wieder, dass nur DU DIR helfen kannst. Wenn Du verstehen lernst, was Onlinesexsucht ist und wie das soziale Umfeld während dieser Sucht verblasst, es aber dennoch nichts mit der Sucht zu tun hat, dann kannst Du auch Deinem Partner Hilfestellung leisten. Aber erst dann!

Alles Gute,
G.




Gabriele Farke (HSO e.V.)

++++ Individuelle Onlinesexsucht-Beratung:
http://www.onlinesucht.de/Kosten HSO-2014-OK.pdf

++++ Das Buch "Gefangen im Netz?" ist auch als eBook erhältlich unter
http://www.ciando.com/ebook/bid-240826-gefangen-im-netz-onlinesucht-chats-onlinespiele-cybersex/



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23.09.2008 12:30:14    
neckarnixe1fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hi, Gabriele,

danke für Deine ehrliche Antwort.
Mein Partner liebt mich, das weiß ich, das spüre ich, das
zeigt in so vielen Bereichen, aber
dass mein Mann mich als FRAU, als seine FRAU liebt, sehe ich nicht.
Läßt er doch genau mein Frausein, meine Sexualität, meinen
Körper, unsere Intimität nicht zu. Ich fühle mich damit auf eine Stufe in eine Reihe gestellt mit allen anderen Frauen,
mit den er zu tun hat.
Es ist mir bei der Lektüre anderer Berichte bewußt geworden,
dass ich erst einmal bei mir anfangen muß. Ich mußte mir schmerzlich eingestehen, daß ich schon längst in einer fatalen Co-Abhängigkeit bin, und dass mein Partner seine Sucht schon mit in unsere Beziehung gebracht hat.
Seine anfänglichen bösen Bemerkungen, wieso er auf einmal keine Lust auf Sex mit mir hat, taten und tun so weh. Diese Worte kann ich auch nicht vergessen, wenn er mir in vielen anderen Momenten so unendlich liebevolles sagt. Diese Worte kleben wie Kaugummi und kommen immer wieder zurück.
Natürlich beziehe ich es auf mich, wenn ich mitbekomme, daß er Telefonsex hat, dass er am Computer sitzt, das heißt doch er hat Lust, er braucht Sex - aber bitteschön nicht mir mir, weil ich ihm nicht gut genug, nicht erotisch genug oder sonst was bin.
Wenn ich krampfhaft neue Dessous kaufte, die er doch nicht wahrnahm, weil entweder demonstrativ vorbeischaute oder sich zum Fenster drehte um zu rauchen. Ja ich habe mich von ihm auch zu Dingen überreden (zwingen) lassen, über die ich hier im Moment nicht sprechen möchte, sie wirken zum Teil in Träumen und düsteren Momenten stark nach.
Allein die Tatsache, daß ich inzwischen fast täglich an unser Problem denke. So sehr mich unser erfülltes Liebesleben der ersten Jahre beflügelt hat, so sehr fühle ich jetzt zu manchen Zeiten traurig. Es ist nicht so, daß ich in eine Depression fallen werde, dazu bin ich ein viel zu positiver Mensch ( Ich bin schon nach einigen heftigen Schicksalsschlägen wieder auf gestanden ).
Ich weiß, daß mein Mann mich sehr liebt. Ich weiß, daß er ein zuverlässiger Partner ist, auf den ich mich absolut verlassen kann. Er ist fürsorglich und verantwortungsvoll. Dazu ist auch die Liebe zu meinen Partner zu tief. Er hat mich besonders in einer Phase sehr unterstützt, aufgerichtet und getröstet, die ich ohne ihn nie hätte bewätigen können.
Ich sehne mich nach ihm als Mann, weil ich ihn so liebe, weil ich es brauche, weil es mit ihm so besonders gut war. Ich fürchte mich davor, weil die Berührungen von Mal zu Mal grober unsensibler, mechanischer wurden und er dann doch nur das nachspielen will, was er in seinen Pornofantasien im Kopf hat.
Ich weiß noch nicht wie ich es anfangen soll.

Neckarnixe1


24.09.2008 12:37:39  
fleuriefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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In Zeiten, als ich annahm, ich wirke nicht erotisch auf meinen Freund, nicht attraktiv genug, ich sei langweilig, ging es mir sehr schlecht. Bis mir klar wurde: Nein, ich wirke weder unerotisch noch unattraktiv, ebenso bin ich ganz sicher nicht langweilig. Das bestärkte mich sehr in meinem Selbstbewusstsein. Es machte mich offen für Lösungen, die nicht unbedingt üblich sind.

Und ich war drauf und dran, hier im Forum meinen Tipp loszuwerden: Wie wäre es, wenn die Frau, die sexuell zu kurz kommt, sich einen süßen lieben Hausfreund sucht? Der ihre sexuellen und zärtlichen Sehnsüchte erfüllt? Der Ehemann kann sich dann ja um die finanzielle Ausgeglichenheit kümmern und mich weiterhin umsorgen, indem er mir Blumen schenkt, mal einen Kaffee kocht oder mich zum Essen einlädt. Bin ich dann bei meinem Hausfreund,kann er sich vorm Computer auslassen. Ich weiß jetzt schon, wem es dann besser gehen würde.

Ansatzweise habe ich diese Idee aus einem Buch von Erica Jong. Ihr Ehemann Bennett Wing hatte sie auch sexuell links liegenlassen, woraufhin sie gleich drei nette Hausfreunde hatte. Die reichten ihr dann die Woche über.

Jaja, ich weiß, das will wohl keiner hören.

Dennoch liebäugle ich mehr mit dieser Reaktion meinerseits als mich unendlich zu grämen. Ich denke auch, wer lange genug gelitten und unendliche Chancen gegeben hat, die der Mann immer wieder nicht wahrgenommen hat, lässt sich gern mal von einem lieben Mann verführen, der die Werte einer Frau zu schätzen weiß. Wer sagt denn, dass die Frau sich unbedingt in eine asexuelle Ecke drängen lassen muss und nur weil sie noch eine große Zuneigung zu dem süchtigen Mann empfindet, ihr Liebesleben aufgeben muss?


Tiefe Brunnen muß man graben, wenn man klares Wasser will.
24.09.2008 13:51:27  
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Neckernixe,
ich denke, dass nur DU entscheidest wie lange du mit einem Süchtigen zusammenlebst. Es gibt meist im Leben 2 Wege (laut meiner Therapeutin). In deinem Fall gibt es nur akzeptieren oder was ändern.

Seine Sucht wirst du nicht bekämpfen können...das weiß ich aus Erfahrung. Also kämpfe gegen deine Co-Abhängigkeit.

Hallo Fleurie,
ich hatte mir den sensiblen, intelligenten, potenten Liebhaber zugelegt, es war wie Balsam für die Seele. Es hat aber das Problem zwischen meinem Partner und mir nicht gelöst. Im Gegenteil: es kamen neue Probleme auf mich zu! Nur... einen Süchtigen kannst du damit nicht von der Sucht befreien.

Gruß A.


"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

Für meine eigenen Beiträge bleibt copy-right bei mir. Danke!
24.09.2008 16:20:40  
fleuriefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Die Idee war jetzt auch nicht, die Sucht des Partners durch "Anschaffung" eines Hausfreundes zu besiegen. Die Idee galt der vernachlässigten Partnerin, damit es ihr besser geht. Wie wir alle wissen, können wir Angehörigen doch im Grunde fast nichts tun außer Verständnis zu zeigen, Verständnis zu zeigen und Verständnis zu zeigen. Wenn ER nicht will, bleiben wir auf der Strecke. Oder wir trennen uns. Oder wir denken an uns und lassen den Süchtigen seinen Weg gehen bis er von sich aus nicht mehr will oder kann. Die Idee ist auch nur für die Frauen von uns gedacht, die ihren Partner trotz allem noch lieben und ihn nicht verlassen wollen. Wenn wir anfangen, an uns selbst zu denken, geht es uns automatisch besser.

Insgesamt denke ich, ist es nicht ratsam, sich so sehr zu verausgaben, dass man hinterher völlig ausgelutscht daherkommt und nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Das haben wir nicht nötig. Ich wünsche uns Frauen, dass wir hübsch, sexy und selbstbewusst durch die Straßen spazieren und nicht wie eine verhutzelte verheulte Fregatte.

Das einzige Problem sehe ich darin, wenn der Partner immense Euros ausgibt für seine Sucht. Aber das muss man heutzutage gar nicht mehr. Es gibt unzählige Varianten, die keinen Cent kosten.





Tiefe Brunnen muß man graben, wenn man klares Wasser will.
24.09.2008 20:05:58  
neckarnixe1fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Die Idee mit dem Liebhaber ist ja ganz nett. Kommt für mich aber aus ganz vielen Gründen nicht in Frage. Ich denke auch, daß dadurch nur neue Probleme geschaffen werden, anstatt das bestehende Problem zu lösen.

Gleiches mit Gleichen zu vergelten, nämlich sein virtuelles
Fremdgehen ( mag vielleicht manchem spießig erscheinen, aber für mich sind auch Sex-Chat und Telefonsex/MMS Formen des Fremdgehens ) mit einer anderen Form von Fremdgehen, entspricht nicht meinem Wesen.

Ich werde zunächst einmal lernen müssen, seine Sucht als Tatsache anzunehmen. ( Wie geht es der Ehefrau, deren Mann sich plötzlich als schwul oder trans outet ? )
Ich bin dabei, mir nur für mich Gutes zu tun und mich wieder schön zu finden. ( Bin ich übrigens wirklich! Finde ich selbst! Sagen meine Kinder! Ihre Freunde! Kriege auch sehr viele Komplimente! ) Leider klingen die Komplimente meines Partners für mich nach den vielen Erlebnissen sehr leer, -Deine Augen sind der Wahnsinn!, Du bist wer!, Du brauchst Dich hinter niemand zu verstecken!, Deine Ausstrahlung! (- sind übrigens Standartsätze, die er auch bei anderen Personen einsetzt), weil er mir immer sehr deutlich macht, daß nichts davon auf ihn wirkt! Seine modische Beratung, seine Einkaufsberatung ist allerdings erstklassig und macht Spaß!
Ich werde mich stärken für die Konfrontation, für Gespräche,
für Streits ( dazu wird es kommen, davor habe ich Angst ).
Ich werde lernen beim "NEIN" zu bleiben, wenn ich "NEIN" meine. Eine Schwäche von mir ist es um des lieben Friedens
willen nachzugeben und Streits auszuweichen und - auch wenn ich im Recht bin, nachzugeben. Ich kann nicht gut streiten, da renne ich entweder weg oder, wenn ich ich mich ganz in die Ecke gedrängt fühle, flippe ich auch mal aus. ( Das hält mir mein Partner dann jedesmals erneut vor, wenn ihm die Argumente ausgehen. )
Liebhaber - ganz entschieden nein. Habe aber durch Zufall
entdeckt - mußte wegen einer Muskelzerrung zur Physiotherapie -, wie wohltuend eine Massage sein kann.
Ich muß ja auch erst wieder lernen, meinen Körper zu entdecken. Streicheln und gestreichelt werden, das war so
schön in unserer Beziehung, oft auch ohne Sex - wie oft hat mein Mann betont, wie sehr er diese Zärtlichkeit braucht und genießt -, habe ich schon seit Monaten nicht mehr mit ihm erlebt. Ich massiere ihm gelegentlich die Schläfen, den Kopf, den Nacken, wenn er abgespannt nach Hause kommt. Das scheint er wirklich zu geniessen, da fordert er mich auch auf, weiter zumachen. Aber es kommt nichts zurück, keine Aufforderung oder ein Eingehen auf meinen Vorschlag, ihm mal den Rücken zu massieren, wenn er auf dem Bett liegt. Brauchen "OSS"s sowas nicht?
Ich weiß nicht, ob mein Vertrauen in ihn bestehen bleiben kann, es beginnt in mir die vage Angst zu keimen, daß er im nächsten Schritt seiner Sucht möglicherweise sich reale Sexpartner treffen wird.

Eine nachdenkliche Neckarnixe.




bearbeitet von neckarnixe1 am 05.11.2008 11:02:57
25.09.2008 12:25:10  
lingfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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bearbeitet von ling am 08.01.2013 12:23:09
25.09.2008 13:44:28  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich freue mich sehr über Euren Gedankenaustausch und gewonnenen Erkenntnisse hier! Was wäre doch diese "Rache" mit einem anderen Mann wert? Das solltet Ihr Euch echt nicht geben! Ihr zerstört durch solche Aktionen nur endgültig Eure Beziehung.

Eine kleine Anmerkung:
Onlinesexsucht hat nichts mit realem Betrug zu tun.
Wenn es zur Sucht geworden ist, ist es eine Krankheit und keine Lust!

G.



Gabriele Farke (HSO e.V.)

++++ Individuelle Onlinesexsucht-Beratung:
http://www.onlinesucht.de/Kosten HSO-2014-OK.pdf

++++ Das Buch "Gefangen im Netz?" ist auch als eBook erhältlich unter
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25.09.2008 14:27:50    
lingfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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bearbeitet von ling am 08.01.2013 12:23:20
25.09.2008 14:38:39  
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ling,

realer Betrug war und bleibt immer das, was es ist: Realer Betrug!

Das hat dann aber nichts mehr mit Onlinesex zu tun, denn dabei ist es dann unerheblich, ob die Verabredung übers Internet oder über eine Zeitungsannonce getroffen wurde.

LG, G.




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