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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » ANGEHOERIGE von onlineSEXsuechtigen PartnerInnen berichten .... » Wie lange kann ich mir das noch zumuten?
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Wie lange kann ich mir das noch zumuten?
Vacuitatisfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Amelyy,

meinem Mann "zuliebe", tue ich bestimmt nichts mehr, was mir nicht auch selbst gefällt, das gab es mal als Teenager, aber das ist vorbei.

Meine Bedürfnisse ausleben ohne meinen "Ollen", dazu müsste ich mich ja erst einmal trennen. Ich bin aber noch mit ihm zusammen, also geht das nicht, denn ich will ihn ja nicht genauso hintergehen, wie er mich, gelle!?

Wenn ich aber so weit bin, dass ich lieber die Katze kraule oder koche, als Sex mit meinem Mann zu haben, dann ist der Zeitpunkt zur Trennung definitiv da!

Verstehe ich das richtig, dass Du mit Deinem Partner noch zusammen bist und ihr keinen Sex mehr habt? Das wäre für mich nun keine Alternative....


22.01.2012 07:42:11  
Vacuitatisfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Ihr Lieben,

ich wollte kurz berichten, wie es bei uns zur Zeit aussieht.

Mir geht es, nachdem es mir die letzten Wochen jeden Tag schlechter ging, seit einigen Tagen wieder besser.

Ich habe intensiv über das Thema Trennung nachgedacht und wir haben auch darüber gesprochen. Ich bin nach viel Grübelei zu der Einsicht gekommen, dass ich mein Leben auch ohne ihm schaffen könnte und ich Haus/ Kinder/ Job (mit seiner Unterstützung bei den Kindern) meistern könnte. Ich sehe mich jetzt intensiv nach einer Kinderbetreuung um, um den nötigen Freiraum zu schaffen.

Dass ich eine Trennung nach all den Höhen und Tiefen, die wir in den letzten 20 Jahren hinter uns haben, jetzt ernsthaft in Erwägung ziehe, hat ihn tief getroffen. Mir hat allein das Wissen, dass ich es schaffen kann, schon einen guten Teil des Drucks, der auf mir lastet, genommen. Ich fühle mich nicht mehr so eingezwängt.

Dies hat gleichzeitig dazu geführt, dass wir uns wieder angenähert haben, mehr gesprochen haben.

Ich habe dabei auch festgestellt, wie wichtig der Austausch mit ihm ist. Einmal um Dampf abzulassen, aber auch um eine gewisse Nähe zu erzeugen. Sobald wir anfangen uns auch nur etwas voneinandner zu entfernen, gerate ich in eine richtig negative Grübelspirale und will ihn am liebsten sofort aus dem Haus haben.

Jetzt gerade ist er bei der dritten Therapiesitzung. Wir hatten eigentlich gedacht, dass wir bei diesem Therapeuten eine Paartherapie machen. Er will aber zunächst alleine mit meinem Mann weitermachen. Ob er uns (wegen der Neutralität etc.) im Anschluss daran noch als Paar behandelt, wird er noch entscheiden.

Eine Paartherapie möchten wir aber in jedem Fall (dann ggf. bei jemand anderem) anschließen. Selbst wenn wir unsere Ehe nicht mehr retten können, wäre es mir wichtig, dass wir unsere Probleme aus der Welt schaffen, damit wir den Kindern noch gemeinsam Eltern sein können.

Ich will auf GAR KEINEN FALL eine Mutter werden, die den Vater bei ihren Kindern schlecht macht, oder der Vater-Kind-Beziehung Steine in den Weg legt!

Er scheint nach wie vor clean zu sein, akzeptiert KiSi und Sperrung des Handys ohne Murren.

Er tut alles, um eine Basis zu schaffen, auf der wir wieder aufbauen können. Ob ich das will, kann ich einfach noch nicht entscheiden....




26.01.2012 20:16:11  
maja060866fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Liebe Vacuitatis!
Du hast mir ja auch schon auf meine Geschichte hin geschrieben und ich habe Deine auch gelesen und mich irgendwie verbunden gefühlt. Vieles, was Du schreibst,ist mir bekannt und was Du fühlst, kann ich so nachvollziehen.
Als ich endlich erkannt hatte, dass ich stark genug bin, auch alleine mein Leben mit den Kindern zu meistern, war auch eine Last verschwunden. Das fing letztes Jahr in den Sommerferien an. Wir waren drei Wochen in Dänemark. Alles dort war perfekt: Das Haus nobel, das Wetter perfekt, der Strand fast immer wenig bis gar nicht bevölkert.
Eigentlich eine gute Vorraussetzung für einen schönen Urlaub.
Da er vom ersten Tag unserer Ehe an (vorher war das ganz anders) nicht mehr gerne mit mir geschlafen hat, er hat es nie zugegeben, aber ich habe es gespührt und 3-5 Mal im Jahr sprach ja auch dafür, habe ich gedacht, wir können dort vielleicht wieder Zeit finden uns anzunähern.
Doch es ging nicht. Er war alles andere als zärtlich. Wollte Dinge, für die ich nicht bereit war. Sie hatten halt viel mit den Dingen zu tun, die er sich täglich ansiegt.
Können die Betroffenen die Bilder, die sie täglich brauchen, nicht mehr von innigem, gemeinsam erlebtem Sex unterscheiden?
Ich war verletzt und habe gemerkt, wie weit wir doch voneinander entfernt sind.
Jeden Tag bin ich früh morgens mit meinem Hund (ein kleiner Malteser, mein treuster Gefährte, er spührt jede Stimmungslage) kilometerweit am Strand gelaufen. Ich habe mich "frei gelaufen", glaub ich. Am Ende des Urlaubs wußte ich: Ich bin stark und stabil genug, mein Leben zu meistern.
Ich hab trotz der Stärke, die ich in mir gespührt habe, immer geheult wie ein Schloßhund. Mich freigeheult wahrscheinlich. Warum habe ich das so lange ausgehalten? Bin ich nicht auch wertvoll, geliebt zu werden?
Ja, das bin ich. Aber nicht von jemand anderem, sondern von mir.
Irgendjemand von Euch hat geschrieben, man muß erst sich selbst lieben können, sonst kann man andere nicht lieben.
Und das stimmt.
Warum ich nicht sofort ausgezogen bin? Ich wollte keine Hauruckaktion und, mich erstmal festigen. Dann kam jetzt ja der Knall Anfang Januar, den ich schon berichtet habe.
Ich bin ja noch da, aber ich lauere um ihn herum. Unbewußt beobachte und kontrolliere ich, immer auf dem Sprung zu gehen.
Mein Mann war die letzten 2 Wochen zu Hause (wegen einer OP), das war zum Reden gut. Gestern war sein erster Tag im Job. Ich hatte am Abend zuvor Übelkeitsattaken und dachte erst an M.-D.-Infekt. Das hörte gestern den ganzen Tag nicht auf. Klar, warum: Ich hatte Angst.
Heute Morgen habe ich entschieden, frei kann ich nur sein, wenn ich loslasse. Darum schreib ich jetzt und dann muß mit der Gedankenspirale für heute Schluß sein.
Sei ganz lieb umarmt, maja


27.01.2012 09:36:25  
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geschrieben von maja060866 am 27.01.2012 09:36:25

Können die Betroffenen die Bilder, die sie täglich brauchen, nicht mehr von innigem, gemeinsam erlebtem Sex unterscheiden?



ich glaube schon, dass sie das unterscheiden können, nur sind sie dazu nicht mehr fähig, weil die ständige reizüberflutung abstumpft.

bietet man einem heroinsüchtigen einen joint an, wird er auch nicht die gewünschte wirkung erzielen...

nur ein entzug kann ins wahre leben zurück führen...




bearbeitet von Sarabande am 27.01.2012 10:33:53
27.01.2012 10:33:17  
maja060866fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hey, Sarabande!
Und was kann ich tun?
Erstmal keinen Sex mit ihm? Jetzt wo er abstinent ist,hat er wieder Lust auf mich, sagt er.
Und was mache ich mit meiner Lust? Und meinen Fantasien?
Unterdrücken? Erstmal leugnen?
Der Vergleich mit dem Heroin bedeutet ja, dass es ihm mit mir nicht reichen wird.
maja


27.01.2012 12:37:27  
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Liebe Maja,

tatsächlich tut es gut, sich erst einmal zu distanzieren, Abstand zu gewinnen. Dazu muss man nicht zwingend seine Koffer packen. Ich persönlich will auch gar nicht gehen (bzw. ihn bitten zu gehen) bevor ich nicht mit mir und ihm im Reinen bin. Für mich ist das irgendwie so wie im Job. Bevor ich meine Arbeitsstelle verlasse, erledige ich alle Aufgaben und räume meinen Schreibtisch auf. Wir haben fast 17 Jahre zusammengelebt, er ist meine Bezugsperson, auch in meinem Schmerz um die OSS. Ich kann mir eine Trennung ohne vorher meinen Frieden gemacht zu haben einfach nicht vorstellen. Und wer weiss, vielleicht will ich es dann ja auch nicht mehr....

Der Sex zwischen uns ist eigentlich immer schön, er gibt sich viel Mühe, dass ich auf meine Kosten komme. Schön, aber leider zumindest mir zu selten. Er hat auch irgendwelche Phantasien in seinem Kopf, im Gegensatz zu Deinem Freund traut er sich aber nicht mal im Ansatz mir zu sagen oder mich merken zu lassen, was er sich wünscht. Ersagt nur, dass da etwas ist. Das macht mir auf der einen Seite etwas Angst, denn ich frage mich, was da in ihm herumspukt, dass er sich mir nicht anvertrauen kann, auf der anderen Seite verletzt es mich, weil er mir in diesem Punkt anscheinend nicht vertraut, auf einer Seite bin ich aber auch froh, dass er es für sich behält, denn wenn es etwas wäre, was ich nicht möchte, würde alles nur noch komplizierter werden.....

Die Kontrolliererei habe ich übrigens dran gegeben, ich will das einfach nicht mehr. Er ist jetzt am Zug. Wir haben vereinbart, dass er mir jeden einzelnen Rückfall beichtet. Ich glaube, er hat verstanden, dass das der einzige Weg zu unserer Rettung ist. Eine weitere Lüge werde ich nicht akzeptieren. Natürlich muss er damit rechnen, dass ich ihn dann anmaule, aber was ist das im Vergleich zu einer sofortigen Trennung, wenn ich wie beim letzten mal durch Zufall auf etwas stoße. Die Anzahl der Chancen ist begrenzt und das ist, wenn sie denn überhaupt eine ist, definitiv die letzte.


27.01.2012 12:53:27  
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@maja060866

ich kann dir doch nicht sagen, was du tun sollst, das musst du selber erspüren.

der vergleich mit dem heroin war nur zum verständnis, denn oss ist eine suchtkrankheit...

wenn dein mann zur zeit abstinent ist, dann hat er doch schon einen schritt in die richtige richtung getan. davon frei ist er aber noch lange nicht. das braucht seine zeit und du musst sicher viel geduld aufbringen.

ein patentrezept kann dir hier niemand geben.


27.01.2012 12:55:54  
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@ Andi: vielen Dank für das Machen und Niederschreiben Deiner Gedanken! Ich habe sie mit großem Interesse gelesen und werde versuchen auf alles einzugehen!

Wenn Du mich vor vier Monaten gefragt hättest, hätte ich Dir gesagt: ich fühle mich privilegiert. Punkt. Warum? Ich habe alles was ich mir wünsche. Mann, Kinder, Job, Haus, Familie, Freunde, Geld. Was bitte will man mehr? Keines dieser Einzelbestandteile ist das, was man als perfekt oder Traum-XYZ bezeichnen könnte. Aber ich habe von allem genug und bin vollkommen zufrieden. Konkret auf unsere Beziehung bezogen: natürlich gab und gibt es Reibereien unabhängig von der OSS, natürlich bin ich mal verletzt und natürlich gibt es auch andere Altlasten. Aber: ich war immer sicher, dass ich niemanden finden könnte, dem ich mich verbundener fühlen könnte und mit dem ich glücklicher sein könnte (das glaube ich übrigens auch weiterhin nicht). Kurzum: ich war mit dem was ich habe zufrieden, nicht weil es das objektive Ultimum war, sondern, weil es für mich einfach passte. Und ja, ohne die OSS wäre ich bis auf diesen nebensächlichen Kleinkram, dem ich keine besondere Bedeutung beimesse, überaus zufrieden mit meiner Ehe. Nach mehr habe ich mich nie gesehnt. Die Zeit nach seiner ersten Therapie waren für mich die glücklichsten überhaupt. In Bezug auf meine Beziehung hatte ich ab da keine weiteren unerfüllten Wünsche.

Für eine Beziehung zu einem anderen Mann habe ich mich nie interessiert. In den Anfangsjahren haben wir uns in kurzen Trennungsphasen beide genug ausgetobt. Mir hat das gereicht um zu wissen, wo ich hingehöre.

Mir ist klar, dass mich die Wut darüber, vermeintlich falsche Entscheidungen getroffen zu haben nicht weiterbringt. Hier liegt aber einfach der Kernpunkt meiner Verletzung. Vor all diesen Dingen habe ich ihn gefragt, ob weiterhin alles ok ist, ihm Gelegenheit gegeben, über seine Antwort nachzudenken, ihn noch einmal gefragt. Vor dem Hauskauf hat er mich belogen und mir dabei tief in die Augen gesehen. Ich habe diesen Moment damals als sehr warum und innig empfunden. Sein Blick hat gesagt, ich könnte Dir und den Kindern nie weh tun, wir gehören zusammen.
Ich weiss aber auch, dass ich mich davon lösen muss und nach vorne sehen muss. Zu ändern ist es nicht mehr. (Ironischer Weise habe ich bei der Planung des Hauses sehr viel Wert darauf gelegt, dass es so konzipiert wird, dass man es gut wiederverkaufen kann...)

Zum Thema Rückfälle: Ich glaube auch nicht, dass er es ohne schafft, das erwarte ich auch nicht von ihm. Ich erwarte nur Ehrlichkeit. Er sagt mir, dass er clean ist (seit Oktober). Wenn ich lese, wie schwer ihr Jungs Euch tut und wie stark diese Sucht ist, zweifele ich tatsächlich daran, dass er es bisher wirklich ohne auch nur einen Rückfall geschafft hat. Aber was soll ich tun, außer ihm wieder einmal einen Vertrauensvorschuss zu geben. Ich habe es schon einmal geschrieben: ich würde mir fast wünschen, dass er mir von einem Rückfall erzählt. Ich wüsste dann, dass unsere Abmachung Bestand hat (krank, oder?) und er würde die Gelegenheit bekommen, zu sehen, dass ich nicht komplett ausraste, sondern dankbar für die Ehrlichkeit bin (habe ich mir jedenfalls GANZ FEST vorgenommen).

Du sprichst das Thema Motivation an. Und damit hast Du den Finger bei mir ganz tief in die Wunde gelegt. Ich habe es nie verstanden, will es aber unbedingt verstehen! Er hatte durch seine Therapie das nötige Wissen um all die Mechanismen. Warum empfindet er sich nach meiner Entdeckung plötzlich als unhaltbar süchtig. Schämt sich, weint, verzweifelt? Noch eine Stunde zuvor, schien es aber akzeptabel, denn sonst hätte er sich ja Hilfe gesucht. Er sagt, es ist diesmal anders, er sei tatsächlich aufgewacht. Bei der ersten Therapie hätte der äußere Zwang (ich) eine größere Rolle gespielt. Warum? Was ist diesmal anders? Und wenn alles so anders ist, warum hat er nicht von alleine den Kampf aufgenommen? Nur weil ich etwas weis, ändert er sich als Mensch doch nicht.

Das die ganze Sache Zeit braucht ist mir klar und die gebe ich mir und uns auch. Gerade wegen der Kinder müssen vernünftige Lösungen gefunden werden. Ich erwarte auch nicht, dass es mir nach einer Trennung direkt besser geht. Wahrscheinlich wird es mir sogar richtig mies gehen.

Wie sich die Therapie entwickelt, kann ich noch nicht abschätzen, da wir er sich/ wir uns noch im Anamnese-Stadium befinden. Du schreibst, dass ich ggf. auch eine Therapie machen sollte. Wofür? Ich hab doch Dich! Kleiner Scherz…. Ich werde das davon abhängig machen, wie sich hier jetzt alles entwickelt, zwei Therapien gleichzeitig halte ich nicht für klug. Und wenn ich mich alleine wieder an den Haaren aus dem Sumpf bekomme, ist es auch gut. Ich fühle mich zur Zeit weiterhin ganz gut, der tiefste Teil des Tränentals scheint hinter mir zu liegen.

Grundsätzlich finde ich auch, dass er erst mit dem OSS-Problem alleine fertig werden muss, bevor wir anfangen mit Hilfe an uns zu arbeiten. Er ist jedoch der Meinung, dass er die Sucht nur in letzter Konsequenz besiegen kann, wenn auch ich mich ändere (Umgang im Alltag, Streitkultur etc.). Das kam mir wie das Zurechtlegen der nächsten Ausrede im Vorfeld zu. Du warst so fies zu mir, also habe ich….. Wobei ich zu seiner Verteidigung sagen muss, dass er mir nie die Schuld dafür gegeben hat. Es ging eher in die Richtung, dass Konflikte das Verhalten begünstigen. Ich habe auch nichts dagegen an mir zu arbeiten (mehr Gelassenheit weniger Furie), sehe aber den Mechanismus anders. Ist die OSS weg, bin ich entspannt und gelassen.

Ruhig zu bleiben versuche ich jetzt auch und lasse alles auf mich zukommen....


29.01.2012 19:28:08  
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Hi Andi,

Deine Frage danach, ob mein Mann überhaupt süchtig ist, hat mich zum Nachdenken gebracht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass ihm der Verzicht anscheinend leichter zu fallen scheint, als anderen (ich glaube ihm momentan tatsächlich, gut nicht?)
Ich habe ihn gefragt und er sagt, dass er glaubt süchtig zu sein. Letzte Woche waren wir gemeinsam bei dem Therapeuten. Er ist sich noch nicht sicher, ob es sich um eine reine Verhaltenssucht oder doch um ein tiefergehendes Problem handelt. Wir werden sehen...

@ All

Die Therapie wird eine Mischung aus Paartherapie und Einzeltherapie für meinen Mann werden. Das empfinde ich als die beste Lösung, denn sicher haben wir auch Probleme, aber das OSS-Thema muss mein Mann lösen und dass wird wohl besser gehen, wenn ich nicht daneben sitze.

Gestern Abend hatten wir wegen einer Lapalie einen kurzen Streit, den ich aufgrund meines Mißtrauens und meiner schlechten Stimmung "angezettelt" habe. Ich bin dann beleidigt zu Bett gegangen. Heute morgen kam mein Mann sichtlich zerschlagen zu mir. Er hat wohl erst aufgrund dieser Auseinandersetzung richtig verstanden, wie tief er mich getroffen hat. In dem folgenden Gespräch kam etwas zu Tage, von dem ich gar nicht weiss, wie ich es bezeichnen soll.

Ich muss dazu kurz ausholen. Die Umsetzung unseres Kinderwunsches hat damals nicht innerhalb einer normalen Zeit funktioniert. Wir haben daraufhin beide einige Untersuchungen gemacht. Er unter anderem einige Spermiogramme. Da hat es wieder angefangen. Die Filme liefen schon als er reinkam....

Ich weiss nicht ob es nachvollziehbar ist, aber mir geht es jetzt besser. Er hat nicht vorsätzlich damit angefangen, sondern ist quasi hineingeschlittert, war unvorbereitet. Das macht die folgende Zeit der Lügen nicht besser, aber es mindert für mich die "Schuld" beim Wiedereinstieg etwas. Könnte man denn zB von einem trockenen Alkoholiker erwarten, dass er das Bier im Mund nicht herunterschluckt?

Das tragische ist, dass ich diese ganzen Untersuchungen damals ziemlich fossiert habe, weil er sich nach dem Tod beider Eltern so sehr ein Kind gewünscht hat.

Ich will jetzt nicht sagen, dass ich daran Schuld bin, aber es hat wohl so seinen Anfang genommen.

Außerdem muss ich sagen, dass er nach diesen Spermiogrammen tatsächlich versucht hat, mit mir zu sprechen, ich von diesem Thema aber nichts hören wollte. Ich dachte, er wäre durch seine erste Therapie gefestigt, dass er mit mir über sein Problem damit sprechen wollte, habe ich nicht erkannt.....

Schlimm ist für mich nach wie vor, dass das Thema Kinder und die OSS in meinem Hirn vernetzt sind. Das MUSS ich wieder los werden, da es mich irgendwie hindert die beiden aus tiefstem Herzen zu lieben

Insgesamt habe ich aber das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind. Ich fühle mich weiterhin besser und er gibt sich wirklich eine riesige Mühe mit mir und den Kindern. Aber auch mit sich selbst. Er scheint es tatsächlich für sich selbst loswerden zu wollen...

Nach so vielen Monaten Dunkelheit tut es gut wieder etwas Hoffnung zu haben!

Euch auch alles Liebe und dass Eure Männer bzw. Ihr durchhaltet!




09.02.2012 19:58:03  
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Hey Andi,

lange nichts von Dir gelesen! Wie läuft es denn derzeit bei Dir?

Ich würde mich freuen, wenn Du mal berichten würdest!

Liebe Grüße


01.04.2012 21:48:41  
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Hab mal ein kurzes Update in meinem Thread verfasst, wie isses bei dir? LG


03.04.2012 12:45:04  
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Tja, wie läuft es bei uns?

Irgendwie sehr durchwachsen. Und ich muss zugeben, dass das zu 99% an mir liegt.

Mein Mann gibt sich weiterhin eine riesige Mühe, die Karre aus dem Dreck zu ziehen. Er macht Therapietermine, kümmert sich toll um die Kids, schafft mir Freiräume für meine Arbeit und Abende mit meinen Freundinnen, geht auf meine Vorschläge ein, akzeptiert weiterhin die Kindersicherung auf PC und Handy. Wir unternehmen viel und es kommt wieder so etwas wie Nähe zwischen uns auf. Außerdem hat er sich intensiv meiner Kirche/ Konfession zugewandt. Er sagt, dass ihm die Abstinenz teilweise noch sehr schwer fällt, er es aber schaffen will.

Er schreibt zwar nicht hier im Forum, aber er ist wohl einer der Männer, denen hier in anderen Threads "Hochachtung" entgegen gebracht wird.

Ich nehme seine Bemühungen zwar wohlwollend zur Kenntnis, aber in Freudengeschrei und Lobeshymnen kann ich deshalb nicht ausbrechen.

Trotz dieser jahrelangen Quälerei ist es für mich selbstverständlich in einer Beziehung nicht einem solchen Pornokonsum nachzugehen und sich wie die Axt im Wald zu benehmen. Sucht hin oder her, jemand der seinem Partner plötzlich treu ist verdient doch auch kein besonderes Lob!

Insofern finde ich die Hochachtung für Männer, die teilweise ihre Partnerinnen bestimmt massiv verletzt haben ehrlich gesagt etwas übertrieben. Damit will ich den Versuch, der Sucht zu entkommen, nicht kleinreden, aber einen OSSler auf Entzug zum Traummann zu machen Durcheinander!

Ihr mögt das anders sehen, aber ich finde das irgendwie befremdlich.

Interessant finde ich aber das Phänomen, dass sich hier (und auch bei mir) immer wieder zeigt, tief verletzte Frauen lassen sich von den "bösen" Männern anderer Frauen beraten, trösten, motivieren. Es entsteht so etwas wie Vertrautheit/ Empathie. Wie bloß kommt das?

Aber das nur nebenbeiLächeln

Trotz all seiner Bemühungen geht meine eigene Genesung nur in Minischritten und manchmal gar nicht voran. Ich bin weit davon entfernt, mich wieder frei und gut zu fühlen. Klar, es braucht seine Zeit, aber ich beginne mich so langsam zu fragen, ob ich mich in dieser Ehe überhaupt jemals wieder geborgen und beschützt fühlen werde.

Das einzige, was sich in mir wirklich positv verändert hat, ist die Beziehung zu meinen Kleinen. Ich verliebe mich jeden Tag mehr in sie. Diese unheilvolle Verknüpfung zwischen Ihnen und seinem Tun beginnt sich zu lösen.

Für Euch alles Gute




12.04.2012 21:30:34  
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geschrieben von Vacuitatis am 12.04.2012 21:30:34

Sucht hin oder her, jemand der seinem Partner plötzlich treu ist verdient doch auch kein besonderes Lob!

Insofern finde ich die Hochachtung für Männer, die teilweise ihre Partnerinnen bestimmt massiv verletzt haben ehrlich gesagt etwas übertrieben. Damit will ich den Versuch, der Sucht zu entkommen, nicht kleinreden, aber einen OSSler auf Entzug zum Traummann zu machen Durcheinander!

Ihr mögt das anders sehen, aber ich finde das irgendwie befremdlich.

Interessant finde ich aber das Phänomen, dass sich hier (und auch bei mir) immer wieder zeigt, tief verletzte Frauen lassen sich von den "bösen" Männern anderer Frauen beraten, trösten, motivieren. Es entsteht so etwas wie Vertrautheit/ Empathie. Wie bloß kommt das?




@Vacuitatis

süchtige männer sind nicht böse, sondern süchtig... und sucht hat immer einen zwangscharakter. sich von einer sucht zu befreien bedeutet einen enormen kraftaufwnd und eisernen willen... ich habe wirklich hochachtung vor jeden mann, der sich dem stellt und die schmerzen eines entzuges auf sich nimmt...

ich wär der glücklichste mensch der welt gewesen, wenn mein freund das auf sich genommen hätte, was dein mann jetzt in angriff nimmt... ich hätte alles mit ihm durchgestanden, wenn er nur gewollt hätte... ohne die oss wären wir ein traumpaar gewesen...

vielleicht ist es dir egal, dass dein mann sich ändern will, weil du ihm sowieso nicht verzeihen kannst... dann trenn dich von ihm...

lg
sarabande


12.04.2012 23:05:08  
subbelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hi vacuitatis,

auch wenn ein Süchtiger seine Sucht eingesehen hat und diese auch hinter sich gelassen hat, heißt das noch lange nicht, dass die Beziehung wieder so ist wie sie einmal war.

Die, in Deinem Fall jahrelangen, Demütigungen können unmöglich von uns Frauen schnell vergessen werden. Die Ex-OSSler hätten das gerne, aber tiefe Wunden brauchen eben ihre Zeit zum Heilen; und manche verheilen eben nie.

Keiner macht hier eine OSSler zum Traummann, aber sollte man ihm nicht Respekt für seinen Weg aus der Sucht zollen? Zu viele gehen den für sie leichteren Weg und wollen ihre Sucht erst überhaupt nicht erkennen. Ja, sie haben ihre Partnerinnen massiv verletzt, aber das ist eine Folge der Sucht gewesen und keine bewusste Entscheidung "ich tue ihr jetzt mal weh". Glaub mir, die meisten Exbetroffenen verachten sich hinterher für das, was sie ihrer Partnerin angetan haben. Diese Verachtung dann noch den Angehörigen zu vermittelt bekommen, macht es für sie auch nicht leichter.

Du wirst selbst herausfinden müssen, ob Du ihm irgendwann verzeihen kannst. Er hat Dir immens viel angetan, aber wenn das in Zukunft immer zwischen Euch stehen wird, ist Eure Ehe massiv belastet.

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Verzeihen kein Zeichen von Schwäche sondern von Stärke ist.

LG

Karin





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13.04.2012 14:26:18  
kätzchenfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo Vacuitatis,

ich habe deinen Bericht gelesen und da ja in meinem Tread das Wort "Traummann" gefallen ist, möchte ich Dir dazu auch von mir ein paar Zeilen schreiben.

Ich kann Dir sehr gut nachfühlen, wie es Dir momentan geht. Als mein Mann vor zwei Jahren in vollen Zügen OSS war, da machte mich allein der Vergleich mit diesen freizügigen Bildern schon klein und minderwertig. Auch ich dachte damals, da komm ich nicht mehr drüber weg. Doch als er dann nach viel zu langer Leidenszeit endlich anfing zur Therapie zu gehen, die Sucht bekämpfte, da wurde es in unserem Leben auch wieder ganz anders. Er war wieder bei mir und nicht in seinem Kopfkino. Wenngleich ich heute auch sagen muss, sicher nicht immer. Aber Sucht ist eine grausame Krankheit. Sie holt Dich ein, wo immer sie dazu Gelegenheit bekommt. Und gerade im Zusammenhang mit Pornographie funktioniert das Pornogeschäft ja gerade deswegen so gut, weil sich diese Bilder und Phantasien beim Süchtigen regelrecht einbrennen. Dies zu löschen bzw. zu überwinden ist enorm schwer. Das habe ich live miterlebt an meinem Mann.

Wie gesagt, ich habe gesehen, wie schwer es für mich war, wieder Nähe zuzulassen, aber auch wie schwer es für ihn war, nahe zu sein. Hat man davon nach einigen Monaten etwas Abstand und der Süchtige bleibt beständig auf dem Weg der Abstinenz, dann merkt man unweigerlich auch, wie sich der Mann zum Guten verändert. Es werden wieder die wirklich wichtigen Dinge im Leben im Auge behalten und das Beste: Er kann seine Frau wieder sehen und wahrnehmen.

Ich denke, wenn Dein Mann stabil bleibt und diese Wendung einige Zeit bei Euch so bleibt, dann erst kannst Du allmählich anfangen, wieder Normalität zuzulassen. Die Sucht hat Euch zuvor ja jede Art von normalem Leben zerstört. Ich habe damals verzeihen können. Und ich wünsche Dir, dass Du es dann auch kannst, wenn Dein Mann weiter tapfer kämpft. Er kämpft für sich und für Dich.

Diesen Kampf zu kämpfen, ist nicht leicht und deshalb achte ich es sehr wohl, wenn ein Mann sich gegen OSS entscheidet und den harten Weg des Entzugs eingeht. Sicher, das macht zunächst unsere Wunden nicht wieder heil. Und was uns Frauen mit dieser Sucht angetan wird, möchte ich auf diese Weise auch absolut nicht vertuschen oder klein reden. Ich weiß es selber, mir geht es momentan auch nicht gut. Mein Mann hat einen megaschweren Rückfall und an Einsicht ist im Moment überhaupt nicht zu denken. Im Gegenteil, es kostet mich meine ganze Kraft, den Kopf über Wasser zu halten.

Mein Mann ist in voller Verblendung, geht zwar zur Therapie, aber bis jetzt keinerlei Einsicht. Er meint, ich müsste mich seinen Neigungen und Interessen, die er ja immer wieder gerne am PC auffrischt, unterwerfen. Mit dieser Ansicht steht man vor dem Abgrund, da kann man nur Eigenrettung betreiben. Aber bei Deinem Mann bewegt sich anscheinend doch etwas.

Paul, der Traummann, wie ich ihn nannte hier im Forum, hat mir tatsächlich sehr geholfen in den letzten Wochen. Er hat sehr viel gelernt und sich ganz offensichtlich mit viel Energie aus so mancher Abhängigkeit befreit. Wir alle hier wissen, was es heisst, mit Sucht zu tun zu haben. Um so mehr ist doch anzuerkennen, dass sich Menschen wieder dem Guten zuwenden, sich abwenden von der Krankheit und neuen Mut für ein besseres Leben schöpfen. Gerade das ist der Sinn für mich von diesem Forum, dass wir uns gegenseitig stützen und den richtigen Weg für jeden Einzelnen von uns damit leichter finden können. Dieser Weg wird nicht bei jedem gleich aussehen. Die einen schaffen es zusammenzubleiben, die anderen trennen sich besser und finden vielleicht so ihr Glück. Das muss jeder für sich entscheiden. Am Ende sollst Du einfach nur glücklich werden.

Das wünsch ich Dir!
kätzchen




13.04.2012 18:57:51  
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