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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » ANGEHOERIGE von onlineSEXsuechtigen PartnerInnen berichten .... » Gibt es Hoffnung?
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Gibt es Hoffnung?
xxMoshingPitfehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Hallo! Ich bin neu hier und falle direkt mal mit der Tür ins Haus.

Ich bin nun seit fast einem Jahr mit meinem Freund (35) zusammen. Er ist seit einigen Jahren pornosüchtig. Bis ich und dann er zu dieser Erkenntnis gelangten war es allerdings ein langer und schmerzhafter Weg:
Alles begann damit, dass ich anfing mich zu fragen, warum wir so unglaublich wenig Sex haben (was gerade zu Beginn einer Beziehung eher ungewöhnlich ist). Bis mir allmählich klar wurde in was für einem AUSMAß (!!) er Pornos konsumiert. Faktisch jede Sekunde, die ich nicht physisch im gleichen Raum anwesend war. Anfangs versuchte ich die Seiten einzeln per Hosts zu sperren. Fazit: Ein Kampf gegen Windmühlen! Trotz mehrfachem betteln den exzessiven Pornokonsum zu unterlassen hat er trotzdem immer weiter gemacht. Viele Diskussionen folgten bis er irgendwann sagte, dass er selbst nicht wisse, warum er das immer wieder tun muss. "Denkst du ich weiß nicht, dass du es immer wieder rausfindest?" Er ging ins Bad und fing an zu weinen. Ich habe ihn nie zuvor weinen sehen. Es war hart für mich. Danach verging viel Zeit. Viel Zeit mit Auseinandersetzungen, Versprechungen und Lösungsversuchen. Irgendwann fing auch er endlich an sich mit dem Thema auseinander zu setzen und fand ein sehr ansprechendes Video eines Betroffenen auf YouTube. Das war eigentlich der Zeitpunkt an dem er anfing ernsthaft zu versuchen mit dem Pornokonsum aufzuhören. Er schaffte es mal 3 Tage, mal 4, maximal 5. Das ist jetzt ca. 6 Wochen her.

Was hat mich sein Pornokonsum bis hier her gekostet? Kopfzerbrechen? Nicht weiter wissen? Ratlosigkeit? Hilflosigkeit? Was es mich aber vor allem gekostet hat, ist Selbstwertgefühl: Das Gefühl nicht gut genug zu sein. Das Gefühl unattraktiv und ungenügend zu sein. Das Gefühl nichts wert zu sein. Zu wissen, dass mein Freund sich lieber massenweise billige Schlampen im Internet reinzieht als mit mir Sex zu haben (Sorry für die Wortwahl.). Sich immer wieder betrogen zu fühlen. Manchmal war es so schlimm, dass ich den PC nicht mal mehr ansehen konnte, ohne das mich das Gefühl von Brechreiz überkam. Jedes mal wieder einen Schlag ins Gesicht zu bekommen, wenn er es wieder tut. Und er hat es oft wieder getan. Sich nicht mehr trauen, dass Haus zu verlassen, aus Angst das er rückfällig werden könnte....

Er hat immer wieder gesagt, dass ich für ihn die schönste Frau der Welt sei und das es nicht an mir liegen würde. Auch ich versuche mir dies immer wieder zu vergegenwärtigen. Ich weiß, dass ich eigentlich keine unattraktive Frau bin. Ich bin jung, schlank, lange Haare, große Brüste....
Aber etwas von diesen Gefühlen bleibt tief im Inneren, weil seine Taten mir etwas anderes beweisen. Im Endeffekt ist jeder Kompliment das ich bekommen wie ein Feuerwerk für mich.

Vor 6 Wochen sind mir dann die Sicherungen durchgeknallt und ich habe in Kurzschlussreaktion eine Kindersicherung auf dem PC installiert. Im Nachhinein gibt er zu, dass dies die richtige Entscheidung war: Er ist seit 6 Wochen pornofrei. Seit dem die Kindersicherung drin ist, geht es mir besser. Das Thema ist jetzt sozusagen nicht mehr allgegenwärtig.
Mittlerweile sieht er sich hin und wieder irgendwelche pornografischen Videos auf YouTube an, was mich zwar auch enttäuscht, aber nicht so unglücklich macht, wie wenn er Pornos guckt.

Obwohl er seit 6 Wochen pornofrei ist, hat sich unser Sexleben nicht verändert. Ich weiß, dass ich keine Wunder erwarten kann.
Wir haben heute mal darüber gesprochen und er meinte, dass es ihm beschissen geht und ich der einzige Grund bin warum er das durchzieht. Er sieht bisher eigentlich nur Nachteile für sich. Er käme immer mit der Angst nach Hause, dass ich Sex will. Nicht mal er würde noch aus eigener Kraft einen hoch kriegen. Er fühle sich unmännlich. Ich hätte was besseres verdient als ihn. Und er ist unglücklich, weil er weiß, dass er mich unglücklich macht...

Ich versuche ihm immer Mut zu machen und ihm seine Erfolge aufzuzeigen, ihm klar zu machen inwiefern er davon profitiert. Ich gebe mir große Mühe ihm möglichst keinen Druck zu machen. Aber auch hinter mir sitzt ein Mensch mit sexuellen Bedürfnissen. (Wir hatten in den letzten Monaten etwa 1x monatlich Sex und das eher so "gezwungener" Maßen.)

Die Frage die ich und auch er sich momentan stellt, ist eigentlich: Hört es jemals auf so zu sein wie es jetzt ist? Gibt es Hoffnung darauf, dass wir jemals ein "normales" Sexualleben führen werden? Wir lieben uns sehr und abgesehen von der Pornosucht und unserem damit verbundenen Sexualleben führen wir eine gute Beziehung.

Danke für eure Zeit!
xxMoshingPit






08.10.2014 23:13:45  
Neubeginnfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo xxMoshingPit,

die Sache mit dem Sex kann ich aus der Sicht deines Freundes gut nachvollziehen.
Ich selbst war (und bin) immer noch Onlinesex-Süchtig. Ich hatte intensiv gechattet (überwiegend sexchats) was sich über stunden hingezogen hat. Und das tagtäglich.
Als ich mit meiner Freundin zusammengekommen bin, hatten wir quasi anfangs auch kein sexualleben. Das erste mal nach knapp über einem halben jahr. Hier muss ich sagen das ich auf Potenzmittel aus dem Internet zurückgegriffen hatte, was natürlich auch gefährlich ist. Man weiss nie was man im internet bekommt.
Auch ich hatte das problem keine erektion zu bekommen. Gedanklich war ich immer nur in den chats, konnte mich also nie so wirklich fallen lassen. Wenn meine Freundin bei mir war, hatte ich immer "angst" vor sex, obwohl das natürlich total bescheuert ist aus heutiger sicht.
So nahm ich also über 2 jahre Potenzmittel damit überhaupt was ging.
Irgendwann kam dann die Wende und ich versuchte von der Sucht loszukommen, siehe dazu auch mein tagebuch.
Im laufe der zeit gelang dies, auch wenn es hin und wieder rückschläge gab. Man braucht dazu wirklich einen eisernen Willen. Und dadurch, das ich immer weniger zeit vor dem PC verbrachte, umso besser wurde auch die Potenz und die Lust auf Sex. Aktuell haben wir so viel sex, wie man "normalerweise" am anfang einer beziehung hat. Seit 2 jahren habe ich auch nicht mehr auf potenzmittel zurückgegriffen.
Es liegt also einzig und allein an der onlinesexsucht, NICHT an dir. Wenn dein Freund es schafft davon los zu kommen, umso besser wird auch seine Lust auf sex. Ich spreche da aus eigener erfahrung.
Nur der Weg dahin ist lang.




09.10.2014 10:52:57  
subbelfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo xxMoshingPit,

"Gibt es Hoffnung darauf, dass wir jemals ein "normales" Sexualleben führen werden?"


Ja, die gibt es sicherlich, aber dazu muss Dein Partner auch wirklich längere Zeit komplett pornofrei sein. Einige Woche "fast" pornofrei reichen da meistens nicht. Solange er sich sich hin und wieder irgendwelche pornografischen Videos auf YouTube ansieht, ist er aber nicht wirklich pornofrei.

Ich lese aus Deinen Zeilen heraus, das Du ihm diese Kindersicherung auf dem PC installiert hast. Auch wenn er dann irgendwann meinte dies sei eine richtige Entscheidung, war es nicht seine Entscheidung. Er steht also nicht richtig dazu und sucht sich jetzt bei YouTube eine Ersatzlösung.

Er muss aktiv etwas gegen seine Sucht tun, dann habt Ihr auf jeden Fall eine Chance!


LG
subbel





SHG für Angehörige: Jeden Montag ab 20.00 Uhr

13.10.2014 10:49:37  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich schließe mich subbels Worten zu 100 % an! In den Beratungen vereinbaren wir mindestens 1 JAHR pornofreie Zeit. Ohne Ausnahme, Pornos sind in dieser Zeit total tabu. Ansonsten verschwinden die Bilder nicht aus dem Kopf und der Betroffene wird jedes Mal zurückgeworfen wie ein Alkoholiker nach einem kleinen Schnaps!

@Neubeginn: Danke, dass Du Dich als Betroffener hier wieder einbringst. Was Du schreibst, habe ich schon oft gehört, möchte aber (genau wie Du) ausdrücklich vor der Einnahme dieser Potenzmittel warnen!

Wir haben unseren Moderator TOM genau an diesem Dreckzeug verloren. Er wollte kein "Versager" sein und der Welt vormachen, er sei nicht mehr onlinesexsüchtig. Seiner Freundin wollte er durch die Einnahme dieser Pillen imponieren und "beweisen", dass er jetzt "clean" sei (vom Onlinesex).

Eines Tages fand seine Freundin ihn tot auf dem Heimtrainer. Er war ein super sympathischer, netter, junger Mann, der auch durch die SHG-Moderation seinen Teil dazu beigetragen hatte, anderen Menschen Mut zu machen.

Bitte lasst es niemals soweit kommen!

Inzwischen beweisen unzählige Paare, dass die Bezwingung der Onlinesexsucht durchaus möglich ist! Oftmals entsteht nach so einer bewältigten Krise sogar eine viel festere, fundiertere Beziehung!

Alles Gute!

g.

G.




Gabriele Farke (HSO e.V.)

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17.10.2014 07:20:15    
Sammy1980fehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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geschrieben von gabriele_farke am 17.10.2014 07:20:15
Ich schließe mich subbels Worten zu 100 % an! In den Beratungen vereinbaren wir mindestens 1 JAHR pornofreie Zeit. Ohne Ausnahme, Pornos sind in dieser Zeit total tabu. Ansonsten verschwinden die Bilder nicht aus dem Kopf und der Betroffene wird jedes Mal zurückgeworfen wie ein Alkoholiker nach einem kleinen Schnaps!


Ich kann das nur unterstreichen. Die verkorkste, völlig fehlgeleitete und falsch "erlernte" Sexualität muss ausgelöscht werden. Das geht nur über den Weg des Vergessens. Körper und Geist müssen diesen Mist vergessen und was Neues erlernen. Das dauert...Monate und Jahre, nicht Tage und Wochen.

So wie Bilder aus der eigenen Kinderzeit über Jahre langsam verblassen, so verblassen die Pornobilder auch...aber eben über Jahre. Und auch nur, wenn sie nicht dauernd wieder aufgefrischt werden. Manche, besonders eindrückliche Szenen gehen sogar niemals wieder weg, aber das ist zum Glück nicht so schlimm, wenn der Großteil verschwunden ist.

geschrieben von gabriele_farke am 17.10.2014 07:20:15
@Neubeginn: Danke, dass Du Dich als Betroffener hier wieder einbringst. Was Du schreibst, habe ich schon oft gehört, möchte aber (genau wie Du) ausdrücklich vor der Einnahme dieser Potenzmittel warnen!


Diese Mittel sind zur Behandlung der Pornosucht völlig ungeeignet. Ich spreche da aus Erfahrung. Sie fördern Gedanken wie: "Ach komm, eben schnell noch einen Porno reinziehen, dann schmeiß ich mir ne Pille rein und heute Abend klappt's dann im Bett mit der Freundin, ohne dass sie was merkt." Das kann also sogar suchtfördernd wirken!

Darüberhinaus will ich nicht wissen, was für üble Mischungen aus chinesischen Drogenhinterhöfen möglicherweise als gefälschte Viagras verkauft werden im Internet, geschweige denn, wie gesundheitsschädlich sie sein können.

Es gibt nur eine Verhaltensweise, die zum Erfolg führt: Pornos aus dem eigenen Leben verbannen...für immer. Wie man das schafft, bleibt jedem selbst überlassen, aber es ist der einzige Weg aus dieser Suchtkrankheit.


17.10.2014 15:32:45  
xxMoshingPitfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo!

Erst mal sorry für die lange Funkstille. Hatte ziemlich viel um die Ohren. Schüchtern!

Vielen lieben Dank für eure hilfreichen Antworten. Auch freue ich mich sehr, dass sich an dieser Stelle ein Betroffener zu Wort meldet.

Mein Freund ist nun seit etwa 2 1/2 Monaten pornofrei (wenn er es nicht heimlich tut). Auch seine YouTube Aktivitäten halten sich wirklich stark in Grenzen. Im Prinzip schließe ich mich aber eurer Meinung an, dass er sich von jeglicher Art der Pornographie trennen muss. Wie du schon sagst, lieblos, triggert er sich damit nur selbst.

Vor etwa 3 Wochen hatten wir Sex und es hat aus meiner Sicht auch ganz gut "funktioniert". Von Zeit zu Zeit habe ich den Eindruck, dass er langsam wieder Lustgefühle empfinden kann. In der Regel möchte er dann allerdings nur Oralverkehr. Ich denke, dass es daran liegt, dass er Angst hat, mich zu enttäuschen. Manchmal sagt er mir mit Tränen in den Augen, dass er kein richtiger Mann mehr sei, weil er nicht in der Lage ist mit mir Sex zu haben.
Ich denke, dass es wesentlich einfacher wäre, wenn er sich nicht so einen Stress im Kopf machen würde. Ich versuche ihm immer klar zu machen, dass ich ihn doch liebe und er der letzte Mensch auf der Welt ist, der sich vor mir blamieren kann. Es ist schwierig diesbezüglich an ihn heranzukommen bzw. ein Umdenken bei ihm anzuregen.

Auch seine Einschlafprobleme sind wesentlich besser geworden...

Ich habe das Gefühl, dass es irgendwie Berg auf geht. Wie ich schon sagte, ist das Thema nun nicht mehr so allgegenwärtig. Klar, liegt das zu großen Teilen an der Kindersicherung, die ich installiert habe. Aber ich habe das Gefühl, dass es uns momentan besser geht.

Ich bin am überlegen, ob ich ihm wirklich noch mal eine Beratung bei Gabi nahe legen sollte. Vielleicht hilft ihm das über schwierige Zeiten besser hinwegzukommen.


bearbeitet von xxMoshingPit am 12.11.2014 20:55:32
12.11.2014 20:53:51  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich bin gern für Euch da! Vielleicht würde es Deinem Partner ein wenig von dem Druck nehmen, dem er sich immer noch aussetzt! Meines Erachtens traut er seiner eigenen Abstinenz im Moment selbst noch nicht? Diese Versagensängste sind absolut typisch für OSS, aber sie sind zu überwinden!

Mein Tipp an Dich: Traue ihm! Wenn er wirklich pornofrei ist, dann kostet/e ihn das jede Menge Kraft und Energie. Ein ausgesprochener Zweifel Deinerseits (wenn er es nicht heimlich tut) wirft ihn da eher zurück und demotiviert ihn. Wenn Du Zweifel hast, sind diese absolut berechtigt nach der Enttäuschung, aber äußere sie möglichst nicht gegenüber dem Ausstiegswilligen!

Weiterhin alles Gute,
g.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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13.11.2014 09:49:37    
xxMoshingPitfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Danke. Ja, das denke ich auch. Er ist allerdings nicht gerade der Typ der sich anderen gegenüber öffnet. Deswegen will er auch keine Therapie machen. Das wäre gegen seinen Stolz. Wie sich eine anonyme Beratung entwickeln würde kann ich nicht sagen.

Das fällt mir wirklich schwer. Ihm gegenüber äußere ich das aber nicht. Manchmal frage ich nach "wie es so läuft".

Vielen Dank für deine Tipps.

Ganz liebe Grüße


16.11.2014 21:37:43  
Neubeginnfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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@Gabriele: Etwas spät die Antwort von mir, aber krass das es durch dieses Mittel hier an der Stelle auch schon Tote gab. Vielleicht könnte man auf der Seite oder in dem Forum separat nochmals vor dem Gebrauch solcher Mittel aus dem Internet eindringlich warnen. Bin froh das ich keine Schäden davongetragen habe.




08.01.2015 13:00:11  
Dormarthfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Wow!
Ich bin auch dafür, dass von dem Gebrauch solcher Internetartikel gewarnt wird.

An dieser Stelle und Umständen mein Mitgefühl für Tom´s Frau.


Eine Partnerschaft ist keine "One-Man-Show".
08.01.2015 23:53:25  
tinitusfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Mein Mitgefühl geht in erster Linie
Tom´S Frau.

Wenn man Tom´s Handlungsweise vergleicht mit der eines
Drogenabhängigen ,sind wir OSS-Süchtigen nicht weit davon
entfernt.
Ersatztdrogen stimulanzefördernde Mittel einzunehmen um präsent gegenüber seinen Partnere zu seien ,aber die eigenliche Ursache die OSS nicht zubekämpfen ist ein fataler Fehler gegenüber uns selbst.
Sich stetig virtuell Lust zu verschaffen ,hat nichts
mehr mit Partnerschaft zu tun,das ist Egoismus pur.

OSS wird einem ja einem Leicht gemacht,Zugang ohne Filter
und E-MAIL ACCOUNT. Was wäre wenns andersrum wäre ?
Anoym klicken man schneller an ,aber wenn man sich einloggen muss ,dann gibt man auch seine Daten preis und
das würde so manchen davon ab halten zu klicken.





Die Flucht in die virtuellen Traumwelten könnten wie eine Seifenblase platzen.
Der Grund wäre ein Net-oder Stromausfall.Was für eine befreiende Situation.
tinitus
18.01.2015 20:01:28  
Lividifehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Entschuldigung dass ich einfach so eine Frage zu MEINER Situation in den Thread eines anderen stelle, aber ich muss das jetzt einfach mal (nachdem ich den kompletten Verlauf gelesen habe) fragen: Ist es wirklich kontraproduktiv wenn man sozusagen "nachfragt" wie der Süchtige mit der Abstinenz klarkommt? Ich habe das regelmäßig getan und dachte immer dass ihm das zeigt dass ich nicht denke: "Du sollst damit aufhören. Fertig", sondern mich wirklich versuche in ihn hineinzuversetzen und mir selbst denken kann dass es schwer ist davon loszukommen. Würde ich NICHT nachfragen hätte ich irgendwie das Gefühl dass ich ihm vermittle ihn damit "alleine zu lassen"...


Hier findet ihr das Ausstiegstagebuch meines Freundes:
http://www.cyberlord.at/forum/?id=4062&thread=3840

Ich bin (im Normalfall) montags bis freitags von 15-17 Uhr im Chat!

Da ich (aus welchem Grund auch immer) zwar PNs EMPFANGEN, nicht aber VERSENDEN kann, schreibt mir doch bitte eine mail wenn ihr privat mit mir Kontakt aufnehmen wollt!
16.02.2016 16:19:54   
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