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Forum Übersicht » OnlineSEXsucht .... Wir suchen Hilfe und gegenseitigen Austausch » SM und andere moegliche Folgen (?) von Onlinesex » SM = Sado-Masochismus
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SM = Sado-Masochismus
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Da SM in den Beratungen und auch hier im Forum immer wieder eine Rolle spielt, denke ich, dass es sinnvoll ist, hier einen Erfahrungsaustausch dazu zu starten.

Ist SM eine Folge von Onlinesex-(sucht?)?
Sicher kann man diese Frage nicht eindeutig mit JA beantworten. Auffaellig in der Beratungspraxis ist allerdings, dass viele Betroffene berichten, sie seien erstmals im Internet mit SM in Beruehrung gekommen und haetten sich dadurch erst hinterfragt, ob sie devot oder masochistisch veranlagt sind. Teilweise fuehrte dies zu riskanten Abenteuern, die sich nicht nur auf virtuelle Plattformen beschraenkten.

Ganz spannend ist, dass oftmals sogenannte "Machtmenschen", die im realen Leben massive Verantwortung tragen und stark sein muessen, im Liebesleben eher devot sein wollen. Die Sehnsucht danach, sich auch mal abgeben zu duerfen, sich aus der Verantwortung zu stehlen, mal einfach nur "Mensch" zu sein, nicht der Chef, nicht der Vorgesetzte, ist sicherlich durchaus verstaendlich. Dabei muss SM nicht immer etwas mit koerperlicher Zuechtigung zu tun haben, sondern kann sich auch rein auf der psychischen Ebene abspielen.

SM'ler, so habe ich es festgestellt, sind oft sehr intelligente, niveauvolle Menschen, die sich einfach nur erlauben, mal sie selbst zu sein.

Nun ist die Diskussion eroeffnet ;-)

G.


bearbeitet von gabriele_farke am 21.01.2007 09:33:05
Gabriele Farke (HSO e.V.)

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21.01.2007 09:32:17    
ichbinmirwichtigfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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guten morgen!

meine BDSM neigung habe ich schon lange erkannt, am anfang hätte ich es einfach nur bezeichnen wollen mit: "ich mag nur so blümchensex nicht sooo".
im wahren leben (so wie es fr.farke schon schreibt) würde jeder denken, >oh, oh ihr armer partner, der muss sicher leiden im bett< , wirklich im wahren leben bin ich selbständige geschäftsfrau, und lasse mir die butter nicht vom brot nehmen....
nun war es anscheinend immer so, wenn ich mal andeutungsweise bei meinem partner damit anfing, daß ich DAS mit dem "SM" ganz spannend finde, dachte er anscheinend immer genau so rum wie alle bekannte auch denken, und meinte immer nur "nee is nicht so mein ding!".
nun wissen ja einige hier im forum, daß ich mit nem sexonlinesüchtigen partner lebe, welcher aber inzwischen in therapie ist, und ich denke ziemlich clean.... (p.s. wir sind nun 10j. ein paar)
gucken tun wir online zwar immer nochmal (auch zusammen), aber der sex, und auch das "sichs MAL alleine machen", ist was computer od. bilder unabhängiges geworden.
da mein menne nun ja in sexual-therapeutischer behandlung ist, hat er gelernt mal über wünsche und fantasien mit mir zu sprechen, sich mal was zu trauen und es auch auszuleben. der therapeut und er erörtern (u.a. auch) praktiken und möglichkeiten, welche ihn interessieren genauer, so daß er anscheinend dann mit mir zusammen ein großes stück mehr sicherheit ausstrahlen kann.
im zuge dessen kam er nun endlich mal mit der sprache raus, daß ihn "SM" nicht interessiert als sub-part sondern als dom anmacht *freufreu* - nun tasten wir uns langsam an das alles ran, und ich war in den 10j. unserer gemeinsamkeit noch nie so "erfüllt" wie jetzt. er hatte schon früher immer mal so anwandlungen gehabt, aber es fühlte sich für mich immer nur so an, als ob er das nur für mich tut, und selber nicht viel spaß dran hat (eben weil er auch immer meinte SM macht ihn nicht so an) *schulterzuck*
naja, nun sind vorerst alle klarheiten beseitigt Razz - ällabätschZwinkern
L und glückliche grüße
IBMW
p.s. und keine panik, wir machen nix sehr "schlimmes" wo man sich arg verletzen kann, finde wir sind da sehr besonnen und ich auch belesen Zwinkern


21.01.2007 10:23:50  
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Der Begriff Sadomasochismus umschreibt ein Spektrum sexuell geprägter Praktiken, die sich auf das einvernehmliche Zufügen oder Erleiden von Macht, Schmerzen, Demütigungen oder Freiheitsbeschränkungen richtet.

Hierbei muss Geschlechtsverkehr nicht unbedingt die zentrale Motivation der Handelnden sein. Sadomasochismus ist ein wesentlicher Teilaspekt des Bereichs BDSM
Zitat aus Wikipedia.

Wollte nur fragen, wo fängt SM an? Wenn ich jemand ans Bett fessele, oder Ledercorsagen trage? Oder nur kurz sage: tue das für mich?

Was man in den Medien so sieht ist nicht das Wahre...von Kopf bis Fuß in Lack...auf dem Boden krabbelnd...sinnlose Sachen macht...das soll scheinbar andere beeindrucken.

Ich denke SM beginnt im Kopf und funktioniert auch ohne Fetisch wie Lack und Leder oder was es sonst noch gibt...Und ich finde Machtkämpfe beim Sex wesentlich besser als in der Beziehung.

Wenn 2 Erwachsene Spaß an einer Sache haben, ist doch alles ok! Ob das SM, Blümchensex, SwingerClub oder Windeln sind ...sollte man nicht verurteilen...wir entwickeln uns alle im Leben...wer weiß wo wir selbst in 10 Jahren stehen...

PS: mein süchtiger Ex war 6 Jahre nächtelang im Internet, er mochte kein SM. Nur so für die "Statistik".




"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

Für meine eigenen Beiträge bleibt copy-right bei mir. Danke!
21.01.2007 10:25:07  
ichbinmirwichtigfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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geschrieben von gabriele_farke am 21.01.2007 09:32:17

Ist SM eine Folge von Onlinesex-(sucht?)?
........G.


bei uns würde ich nicht sagen daß es eine folge daraus ist, zumindest keine idee, die erst aus der sucht geboren wurde, sondern ehr die suchttherapie war der auslöser zum comingout vor seinem partner........


21.01.2007 10:25:47  
adventurerfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich habe bereits in einem anderem Thread BDSM definiert....mag ich nun nicht wiederholen. Wie Amalia schon wiederholt hat "SM" ist ein Teilaspekt von "BDSM". In den seltensten Fällen wird "nur" SM praktiziert. "Reiner SM" würde einen Sadisten und einen Masochisten hervorsetzen. Dabei hat der Masochist Erregung durch körperlich hinzugefügtes Leid - ohne Fesseln, ohne Machtgefüge, ohne "Erniedrigungen", ja einfach nur durch den Schlüsselreiz Lustschmerz.

Das gibt es, ist aber eher selten. Die "BD" Komponente kommt meistens hinzu.

Zur Eingangsfrage : BDSM wird sicherlich nicht durch das Internet ausgelöst, es handelt sich um eine sexuelle Neigung, die nach Abschluss der Pubertät feststeht und ca. 5 % der Menschheit besetzt. Es ist keine Krankheit, im Gegensatz zum krankhaften Sadismus ( sowas gibts auch ).

Allerdings : Das Internet spielt für BDSMler eine grosse Rolle, warum ? Wegen dem "Tabustatus", BDSM ist ja was schlechtes.

Wofür ist das Internet in dem Zusammenhang wichtig.

1. Partnersuche. Da nur 5 % der Menschen sexuell in Frage kommen ( solange man sich 100 % ausleben will ), und es sich um was "verbotenes" handelt, ist das hier sehr schwer. Man fragt die Dame vom Nebentisch in der Kneipe auch nicht "Hey...würdest du es mögen wenn ich dich heut abend fessele und schlage,,,...?;-)
Im Internet gibt es grosse Foren, Comunnities, Chats, Anzeigen etc. wo die Suche möglich ist.

2. Kontaktaufnahme. Im Netz ist man anonym, man kann also über entsprechende Wünsche ungehemmt sprechen. Im realen ist das wie gesagt deutlich erschwert. Dann gibt es auch die Clientel die ihre Wünsche DURCH das Internet in Form von Cybersex ausleben ( is aber nix für mich; aber wems gefällt ).

3. Präsentation vor Anderen. Auf Seiten wie der Sklavenzentrale.com kann man Bilder veröffentlichen, Partner verlinken, Dom-Sub Verhältnisse verlinken, Zirkel gründen, etc. Sprich - sein BDSM in Gemeinschaft zeigen.

4. Sich selber mit BDSM konfrontieren : Infoseiten, Bilder, Videos, Erfahrungsberichte. BDSM ist in der Regel ein Entwicklungsprozess und erfordert eine "weitentwickelte Verbindung zur eigenen Sexualität". "Anfänger" nutzen oft das Internet, um herauszufinden, wer sie eigentlich sind, was sie wollen - und wie man das nennt.

Als Folge kann man sagen, BDSM ist vielverzahnt mit dem Internet, aber als sexuell nach der Pubertät ausgebildete sexuelle Neigung keine Folge von irgendeiner Sucht.




21.01.2007 13:47:58  
Ronanfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Hallo liebe OS-Süchtigen und liebe nicht OS-Süchtigen,

da mich das Thema dieses Threads sehr interessiert habe ich mir überlegt, dass ich auch mal meinen Senf dazu gebe.

Die Frage ob SM eine Folge von online Sexsucht ist, würde ich prinzipiell erstmal verneinen. Die Begründung liegt auf der Hand: Es gab auch schon SMler, bevor das Internet überhaupt erfunden wurde.

Wie ich schon in einem anderen Thread berichtet habe bin auch ich SMler und war das auch schon bevor ich meinen ersten Computer mit Internetanschluss bekommen habe.

Ich habe mal gelesen, dass sich eine SM-Neigung bereits in der frühen Kindheit ausbildet, hervorgerufen durch gewisse Schlüsselerlebnisse. Diese müssen dabei nicht negativer Natur sein. So bin ich selbst in einer gut funktionierenden Familie wohlbehütet aufgewachsen und meine eigene Kindheit verlief weitgehend sorgenfrei.

Meiner Meinung nach sind Leute die erst durch das Internet auf den Geschmack gekommen sind keine wirklichen SMler, sondern einfach nur Menschen die nach einem immer größeren initensiveren Kick suchen, den sie beim Konsum von "normaler" Pornographie nicht mehr bekommen.

Es findet also gewissemaßen eine Selbst-Konditionierung statt, die vergleichbar mit dem Hund von Pawlow ist, der auf seine Klingel reagiert obwohl er eigentlich Futter bekommen will.


Auf der anderen Seite würde ich sagen, dass in fast jedem Menschen, wie die Geschichte uns lehrt, eine dunkle Seite steckt, die durch das Internet in bezug auf SM nur hervorgerufen, verstärkt und kanalisiert wird.


So jetzt aber genug rumphilosophiert. Vielleicht sind meine Theorien auch totaler Quatsch.

Viele Grüße

Ronan

p.s. Habe den ersten Monat ohne OS rum. Juhu! Freu!


31.01.2007 16:14:56  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Habe den ersten Monat ohne OS rum. Juhu! Freu!

freuendes Smilie

Dann lesen wir Dich bald bei den Ausstiegstagebuechern?

Weiter so!!!

G.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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31.01.2007 17:37:07    
Phoenixfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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bearbeitet von Phoenix am 13.01.2012 17:42:09
"Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig." Sokrates

Für meine eigenen Beiträge bleibt copy-right bei mir. Danke!
02.02.2007 15:58:59  
hinzfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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abgeshen davon, dass cih wohl hier die gedanken um die falsche person kreisen denke ich der unterschied zwischen oss und "normaler" sexsucht ist ursächlich eher gering. daher sind die übergänge wohl fließend.


02.02.2007 16:35:50  
gabriele_farkefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Was ich als mögliche Folge von Onlinesex finde...wenn "Damen" live "besucht" werden ist wohl die Infektionsgefahr mit Viren aller Art groß...beginnend von Herpes bis HIV.


Denkfehler, Amalia! Wenn jemand Onlinesex hat, dann besucht er keine "Damen" real. Das ist ein Widerspruch in sich. Was Du ansprichst, ist ein normaler Fremdgaenger, ob sexsuechtig oder nicht. Onlinesex jedenfalls wird gerade deshalb gerne praktiziert, weil da eben KEINE Ansteckungsgefahr besteht. Onlinesex ist nicht automatisch der Weg, um realen Sex einzuleiten. Ist schwer zu verstehen, nicht wahr?

Bitte tu mir den Gefallen, Amalia, und versuche, Dich ein kleines bisschen niveauvoller auszudruecken, versuchst Du das mal? Du bist immer hart an der Grenze, und wir sind hier ja nicht im Rotlichtmilieu! Nicht wahr?

Danke.


Gabriele Farke (HSO e.V.)

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02.02.2007 17:07:00    
menjafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Moin zusammen
Dazu kann ich was sagen ich bin 43 jahre alt und seit meinem 18 lebensjahr BDSMlerin und uns gibt es schon immer .. viele leben es real aus viele sehr verdeckt... wie auch immer ...
mir ist nur auf gefallen das in den letzen jahren viele internet seiten auf gemacht haben und reden von BDSM viele wissen nicht was BDSM ist denken nur es hat mit hauen zu tun
oder haben ein Kopfkino was sie auf diesen Seiten aus leben können eine traumwelt.. real haben es viele noch nie erlebt..
ich selber stehe dazu was ich bin und was ich tue... BDSM ist ein sehr grosser bereich... viele lassen sich Onlineerziehen ich muss Euch nicht sagen auf was diese Menschen sich da ein lassen, und es gibt viele die haben auch in sache SM eine Onlinesexsucht sie müssen es jeden tag haben, ich bin oder mehr gesagt ich war in vielen BDSM chats und da auch Admins was ich da alles zu lesen bekommen habe war echt der Hammer was mit realen BDSM nichts mehr zu tun hat, die suche war und ist sehr gross.. ich könnte ein buch schreiben was ich da alles zu lesen bekommen habe..

LG Menja


22.02.2007 11:15:05  
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Hallo Gabriele_farke

Ein interessante Frage zu SM. Es kommt immer darauf an, was ein SM-ler verwirklichen möchte.

Studios und Clubs gibt es wie samt am Meer.

SM in der Partnerschaft ist wohl in beider Interesse, ist Ok, wenn es von beiden gewollt ist.

Aber es gibt zu viele Partnerschaften, wo ein Partner nie den Mut hatte sich zu Outen

Er/Sie das Leben alleine weiter Lebt. Dann kommt es zu Konflikten.

Ich habe solch eine Erfahrung hinter mir. Ehemann Akademiker, 22 Jahre Verheiratet, Schwules Verhältnis mit Geschäftsmann, führt auch ein Doppelleben.
Phädofile Neigung, lebt es aus. Will schlagen und geschlagen werden.
Niemals hätte ich solch einen Menschen geheiratet, geschweige mich auf solch einem Menschen eingelassen. Diese Erfahrung durfte ich nach vielen Jahren erfahren.

Es gibt viel zu schreiben, zu diesem Thema

Sonnenschein



22.03.2007 20:25:29 
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Hallo Leute,

ich war bis vor kurzen Onlinesexsüchtig, habe es aber mit Hilfe meiner Freundin in den Griff bekommen, alleine hätte ich es sehr warscheinlich nicht geschafft.


Ich bin seid ich denken kann, von BDSM angetan, mit 14-15 wußte ich schon, das ich auf fesseln usw stehe und hatte auch Phantasien in diese Richtung. Mit 18 war ich dann auf meinem ersten Stammtisch und habe auch dort ein paar Monate meine erste Freundin kennengelernt. So weit so gut, die Beziehung ging in die Brüche, nicht wegen Sex (BDSM ist ne form von sex) nicht wegen Geld, sonder weil es einfach nicht paßte. Danach war ich einige Zeit Single und surfte mehr und mehr in Internet, und natürlich auch mehr und mehr auf Pornoseiten, Vanilla & BDSM (kein BDSMler mag nur BDSM - ist so kenne viele real), es nahm immer Zeit und Geld in Anspruch, dann lernte ich meine jetzige Freundin kennen. Sie spürte das irgendwas nicht stimmte, ich habe ihr dann alles erzählt, weil ich sie nicht verlieren wollte, und wir haben es geschafft.


Bei mir war die Neigung zu BDSM lange vor der Sucht da und ist auch immer noch da und Sie ist halt ein Teil von mir und uns gefällt das auch.


ABER ich habe in den ganzen Jahren immer wieder Leute kennengelernt, die weder devot, maso, sado oder dominat waren/sind/werden die sich aber einfach an normalen Pornos sattgeguckt haben und deswegen auf BDSM-Pornos umsatteln! Wenn man Phantasien nie auslebt, dann werden die immer extremer! Ich habe mir damals auch vorgestehlt, oh wie geil das wäre 100 Schläge auf den Po zu bekommen, bis ich die ersten 10 auf den Po bekamm, 10 waren/sind schön - vielleicht wären 20 auch noch ok (nicht so dolle), aber 100 das war nur Wunschdenken. Ich glaube wenn jemand nie realen Sex, was auch immer, hat, dann steigert er sich in Wunschträume, die er nur noch online befriedigen kann.

Wo BDSM anfängt? Kein Ahnung, wenn es im Bett beiden Spaß macht ist es richtig und man muss halt viel drüber reden.

BDSMler


04.05.2007 12:29:40   
La Chattefehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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geschrieben von gabriele_farke am 21.01.2007 09:32:17
Ganz spannend ist, dass oftmals sogenannte "Machtmenschen", die im realen Leben massive Verantwortung tragen und stark sein muessen, im Liebesleben eher devot sein wollen.


Der Thread scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein, aber ich möchte mich hier trotzdem mal äußern. ^^

Die oben zitierte Aussage taucht irgendwie häufig in dem Zusammenhang auf, ich bezweifle allerdings ganz stark, dass sie stimmt. Ich kenne keine einzige devote Person, die ausnehmend viel Verantwortung trägt, oder besser gesagt, mehr Verantwortung als Doms oder Vanillas. Meiner Meinung nach entsteht dieser Eindruck eher dadurch, dass viele Subs zwar mit ihrer SM-Neigung und dem "Pervers sein" an sich klar kommen, aber dann trotzdem noch das Gefühl haben, sich vor der Stigmatisierung als alltagsunterwürfig, schwach oder was auch auch immer, schützen zu müssen. Dadurch wird dann besonders häufig betont, dass man im Alltag ja ach so stark und dominant ist. ^^


Zum Thema SM und Internet: Wie evil_adventurer schrieb spielt das Internet für SMler eine große Rolle. Zum einen um überhaupt erstmal gleichgesinnte zu finden und festzustellen, dass man gar nicht so komisch und anders ist, wie man immer dachte, und zum anderen zur Kommunikation, Vernetzung usw. Zwar gab es schon immer Stammtische und Parties, aber die zu finden ist durch das Internet sehr viel leichter geworden.
Ich glaube fast, das Internetsucht viel eher eine Folge der SM-Neigung sein könnte, als umgekehrt. ^^

Die Behauptung von Ronan, "echter" SMler sei man nur, wenn man nicht durch das Internet gekommen ist halte ich schlicht für albern. Wann sich diese Neigung entwickelt kann man nicht pauschal sagen, auch wenn sie bei vielen schon im Kindesalter vorhanden ist. Und ob jemand wirklich etwas mit SM anfangen kann oder nicht merkt man ja zumindest als Sub spätestens beim ersten Schlag. ^^


09.01.2009 12:15:20  
Hexchenfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Ich habe mir sehr lange überlegt, ob ich hier meine Ansicht auch mal preisgebe. Bin aber nun zu dem Schluss gekommen, es zu tun, denn immer wenn mich das Thema BDSM beschäftigt, muss ich an diese Aussage hier denken:

"SM und andere möglichen Folgen von Onlinesex(?)"

Was soll ich sagen, mich ärgert schon die Aussage die in dieser Frage impliziert ist. Und ich muss leider sagen, ich schätze ihre Arbeit sehr Frau Farke, es ist wichtig, dass Menschen die in irgendeiner Form ein Problem haben, eine Plattform zum Austausch haben, es regt den "Heilungsprozess" immens an. Aber die Kehrseite ist, dass ich ihre Standpunkte manchmal sehr einseitig finde, oder sie zumindest so deute. Das ist wie gesagt nur meine Meinung, ich finde es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch noch eine Grauzone, und zwar in fast allen Bereichen des Lebens.

Zum Thema.....

BDSM gibt es seit es Menschen gibt, aber das Internet gibt es erst seit "kurzem". Früher wurde es alles nur im Verborgenen praktiziert.Die Menschen fühlten sich abartig und krank. Was daher rührte, dass ich ja nicht mit meiner Nachbarin am Kaffeetisch sitze und sage "Gestern hat mir mein Mann wieder den Hintern versohlt, weil ich ihn darum gebeten habe". Glauben sie mir, ihrer Nachbarin fällt das Stück Schwarzwälder Kirsch wieder von der Gabel vor Schreck. Viel einfacher ist es doch als irgendein Nickname in einem Forum Erfahrungen auszutauschen, und dort zu sagen " Wenn mein Mann mir den Hintern versohlt, bedanke ich mich bei ihm, indem ich seine Füße küsse". In der Anonymität werden viele Barrikaden eingerissen und unter Gleichgesinnten kommt man sich dann wahrscheinlich auch nicht mehr abartig vor.

Was ich damit ausdrücken will, ist einfach, dass es SM schon immer gab, nur keiner drüber sprechen konnte, das aber in der Anonymität des Internets möglich ist, und es wohl in den wenigsten Fällen eine Folge von Onlinesex ist.

Ich denke, das vielmehr Menschen diese Neigungen in sich halten, als sie zugeben würden. Weil es ist immernoch nicht zu 100% salonfähig wenn man nicht nur Vanillesex betreibt, sondern gerne mal in die Rolle des Subs oder Doms schlüpft um vielleicht in einer romantischen SM Beziehung aufgehen zu können. SM ist nämlich nichts schlechtes. Wenn man mit seinem Partner endlich so weit ist, sich sagen zu können, dass man gerne BDSM machen will, dann hat das was mit grenzenlosem Vertrauen zu tun, mit Hingabe und gemeinsamen Fortkommen in einer Beziehung. Es gibt bei 2 Partnern nichts schlimmeres als Stagnation. Auch so offen reden zu können, befreit ungemein, und stärkt ausserdem das Selbstbewusstsein.

Und natürlich tauschen sich BDSMler im Internet aus, denn wir Menschen neigen dazu, unsere sexuellen Wünsche legalisieren zu wollen.

BDSM ist keine Neigung, die man sich aneignet, sie wohnt von Anfang an in einem. Man sollte da in die früheste Kindheit zurückdenken. Wenn sie schon immer die Prinzessin waren, die gefesselt an der Turmzinne hing, dann wurden wahrscheinlich dort schon die Weichen gelegt.

Und die Aussage,dass erfolgreiche Menschen, beim SM gerne devot sind, ist der absolute Humbug und ein Vorurteil, das zur Überschrift passt. Auch ihr Briefträger lässt sich vielleicht gerne am Halsband durch die Gegend zerren, und ein Manager zieht vielleicht gerne seine Peitsche über den Poppes seiner Frau. Das kann man leider so jetzt nicht pauschalisieren.

Und natürlich, sind BDSMler einfühlsame und normale Menschen. Wir sind deswegen ja nicht abartig oder krankhaft veranlagt. Vielleicht ist der nette Nachbar neben ihnen, oder der Arbeitskollege der ihnen den Kaffee bringt ja auch so veranlagt, bloß hätten sie es nicht gedacht weil er ja nicht in Ledermaske und Peitsche laut brüllend durch die Gegend rennt.Lächeln

Ich wollte hier nur einige Denkanstösse liefern, und einfach der Frau Farke, dessen geschätze Arbeit ich nicht schmälern möchte, sondern sie eher dafür loben, einfach mal dran erinnern, dass im Internet nicht alles immer nur schlecht ist...auch wir BDSMler nicht:)

Gibt übrigens sehr gute Literatur zu dem Thema....und man muss dazu nicht mal in einen Sexshop, nein bei einschlägigen Internethändlern wie amazon bekommt man das auch. Und das sind keine Schmuddelbücher:)

So long, danke fürs Lesen:)


15.12.2009 08:41:25  
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