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Herzlich Willkommen Germanen und Römer

Wir sind ein HISTORISCHES Rollenspiel und spielen im Jahr 15n.Chr. in ALARICHS DORF, WIDARS DORF und der römischen Stadt MOGONTIACUM.

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WETTER UND ZEIT


Wetter


Jahr
Wir spielen im Jahr 15n. Chr.
Monate
Mitte April - Mitte Juni
Bitte berücksichtigt das in eurem Play
Wetter
Der April überrascht alle Dorfbewohner mit mildem, beständigem Wetter. Es regnet genug damit das Getreide wächst.
Im Mai ist es sehr windig und regnersich. Es gewittert häufig.
Der Juni ist der Vorbote des Sommers. Es ist angenehm warm, die Sonne scheint.










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Forum Übersicht » Off Topic » Widars Dorf - Archiv » Das Heiligtum im Wald
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Das Heiligtum im Wald
Siekefehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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=> Fortsetzung von Richs Hütte / Ein ungutes Gefühl III

Mehrere hölzerne Stelen zierten die Lichtung im Wald. Ein kleiner Flecken war von einem schlichten Weidenzaun umfasst, in dem kleinere Opfergaben den Göttern dargeboten wurden. Ein Opfertisch aus Erde und Weidenruten war an einem der äußeren Bereiche der Lichtung. Hier gab es keine steinernen Bauten, und nur die Blutspuren und der kleine ausgetretene Pfad verrieten, dass hier ab und an Menschen hinkamen. Sieke war fast jeden Tag hier. Etwas weiter im Wald war eine Unterstand für die heiligen Pferde errichtet worden. Zwei wunderschöne weiße Pferde galten bei den Mattiakern als Zeichen für die Götter. Sieke brachten ihnen immer etwas mit und genoss den Moment, wo sie sich von ihr berühren ließen und sie ihnen über die weichen Nüstern streichen konnte.

Geistig erschöpft kam Sieke am Heiligtum an. Zuerst schaute sie sich nach den Pferden um, aber heute wollten sie nicht zu ihr kommen. Dann überzeugte sie sich, dass alles in gutem Zustand war und setzte sich anschließend ins weiche Moos unter einem Baum und lehnte sich an. Sie wollte mit den Göttern sprechen, aber ihr fielen nicht die richtigen Worte ein.

Obwohl sie mehr wie einen halben Tag geschlafen hatte, war Sieke während ihrer Meditation eingeschlafen und wilde Bilder von Widar schlichen sich in ihre Träume. Selbst hier, an dem Ort, wo sie gehofft hatte ihren Frieden zu finden, verfolgte er sie. Sieke schreckte von einem Laut auf. Sie lauschte in den Wald, konnte aber nichts weiter hören, als das Rauschen in den Bäumen und das Pfeifen der Vögel. Es war ihr eigenes Stöhnen gewesen, dass sie hatte auffahren lassen. Ihr Herz schlug heftig, ihre Lenden waren heiß. Sieke fühlte sich äußerst unwohl in ihrer Haut. Wie nur sollte sie ihr inneres Gleichgewicht wieder finden, wenn sie noch nicht mal hier zur Ruhe kam. Widar... immer wieder sah sie sein Bild vor ihrem geistigen Auge. Was wollten die Götter von ihr? Doch heute erhielt Sieke keine Antwort.

Als die Sonne unter ging, saß Sieke noch immer im heiligen Hain. Inwischen hatte sie die Beine angezogen und die Arme drumherum geschlungen. Es wurde kalt, aber das spürte Sieke nicht. Genauso wenig, wie Hunger oder Durst. Sie saß einfach da und dachte nach.



08.03.2009 16:44:53  
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Es war bereits tiefe Nacht, als Sieke sich von ihrem Platz unter dem Baum erhob. Sie war durchgekühlt und inzwischen fröstelte es ihr auch. Sie zog ihr Tuch enger um sich und machte sich daran, im Dunkel zurück zum Dorf zu gehen. Aus dem Wald hörte sie das Schnauben eines Pferdes und sie wusste, dass sie die beiden Tiere geweckt hatte.

In der ganze Zeit, die sie nun hier im Heiligtum gesessen hatte, war ihr Kopf nicht wirklich klarer geworden und genauso wenig hatte sie etwas über den Verbleib von Widars Tochter Fara erfahren. Die Götter waren ihr fern. Sieke fühlte sich unendlich allein. Dieses Gefühl hatte sie zuletzt, als sie mit sieben Jahren von zu Hause fortgeschickt wurde. Langsam ging sie den kleinen Trampelpfad entlang und über die Wiesen zurück zum Tor des Dorfes.

=> Fortsetzung in Widars Dorf / Das Tor



10.03.2009 12:49:44  
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=> Fortsetzung von Widars Dorf / Das Tor

Sieke hatte sich die letzte Nacht leise in die Hütte ihres Bruders geschlichen und war unter ihre wärmenden Decken gekrochen. Es dauert noch eine Weile bis sie endlich einschlafen konnte, da sie einfach nicht warm werden wollte. Bestimmt würde sie jetzt eine Erkältung davon tragen, aber sie konnte ja morgen mit ein paar Kräutern und heißem Wasser dagegen arbeiten.

Am nächsten Morgen war Sieke vom täglichen Lärm in der Hütte erwacht. Lamberta nahm selten Rücksicht auf die Wala, sondern verrichtete ihre Arbeiten immer in voller Lautstärke. Sieke war aufgestanden, hatte sich gewaschen und Lamberta einen kurzes „Guten Morgen“ zugeworfen. Nachdem sie dann einen Kräutertee getrunken hatte, war Sieke wortlos aus der Hütte gegangen.

Ihre Füße trugen sie wieder zum Heiligtum im Wald. Nur kurz hatte Sieke überlegt, ob sie lieber woanders hin gehen sollte, doch ihre Beine wollten ihr nicht gehorchen. Fast schon in Trance ging Sieke den kleinen Pfad entlang und kam zu der eingezäunten Lichtung, die das Heiligtum der Mattiaker darstellte. Einen Moment verweilte sie am Rande der Lichtung ehe sie die magische Grenze überschritt und ins Heiligtum eintrat. Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie für die Pferde gar keine Leckerei eingepackt hatte. Sie hatte überhaupt nichts mitgneommen, außer ihren Beutelchen mit ein paar Kräutern und Salben, sowie den Runen und heute einen wärmenden Mantel, da sie noch immer fror.

Plötzlich hörte Sieke hinter sich ein Schnauben. Die weiße Stute war aus dem Wald getreten und verharrte nun neben dem niedrigen Zaun, der das Heiligtum umgab. Sieke drehte sich um und lächelte. Na wenigstens heute kam eines der Tiere zu ihr. Langsam ging Sieke wieder aus dem eingefassten Teil der Lichtung heraus und zu der Stute hin. „Na du. Hast du heute Lust auf ein paar Streicheleinheiten?“ sprach Sieke beruhigen auf das Pferd ein, während sie sich dem Tier vorsichtig, Schritt für Schritt, näherte. Die Pferde waren sehr scheu und nicht immer suchten sie die Nähe zum Menschen. Doch heute war das anders. Die Stute blieb friedlich schnaubend stehen und ließ Sieke ganz nah heran kommen. Als Sieke neben dem Pferd stand, und sich anlehnte und anfing über den Hals des Tieres zu streicheln, senkte die Stute ihren Kopf und suchte in den Falten von Siekes Rock nach Leckereien.
„Es tut mir leid. Heute habe ich dir nichts mitgebracht.“ meinte Sieke bedauernd und kraulte dafür das schöne Tier um so intensiver. Es tat so gut ein lebendiges, warmes Wesen zu spüren. Sehnsüchtig drückte Sieke sich gegen das Tier und sprach weiter beruhigend mit ihm.



12.03.2009 14:19:46  
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Die Stute ließ sich eine Weile kraueln ehe sie Sieke mit dem Kopf anstieß. Sieke wich einen Schritt zurück, da sie annahm, dass das Pferd genug gestreichelt worden war, aber die Stute ging ihr nach und stupste Sieke erneut. Das Spiel wiederholte sich ein paar mal. „Was willst du?“ fragte Sieke leicht genervt, da sie jedes mal heftiger gestoßen wurde. Plötzlich hatte sie eine Eingebung und stellte sich neben das Pferd und griff nach der Mähne. „Ist es das was du willst?“ fragte sie die Stute jetzt wieder mit sanfterer Stimme. Das Tier drehte seinen Kopf und stupste Sieke erneut, so dass Sieke der Aufforderung nach kam und sich etwas mühsam auf den Rücken des Pferdes kämpfte.

Die Stute schnaufte und ritt Richtung Dorf, mit Sieke auf dem Rücken, vom Heiligtum weg.

=> Fortsetzung in Umgebung / Göttliche Fügung



12.03.2009 16:42:36  
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Wiedereinstieg

"Was kann ich dir opfern, Freya?
Verlangst Du nach dem Geschmack des süßen Honig, der auf der Zunge vergeht?

Was kann ich dir opfern, Anmutige?
Verlangst Du nach der Schönheit einer erblühten Blume, die das Herz erwärmt?

Was kann ich dir opfern, Ungebundene?
Verlangst Du nach dem flüchtigen Duft eines Parfüms, das die Sinne erweckt?

Was kann ich dir opfern, Muse?
Verlangst Du nach einem Lied, das einen mit Freude erfüllt?"

© Michael Schütz – Asatru Ring Frankfurt & Midgard – www.asatruringfrankfurt.de

Widar hatte mit leiser Stimme gesprochen, denn er wollte vermeiden, dass ihn die Mattiaker hörten, die am Heiligtum Wache standen.
Obwohl er das Oberhaupt eines ganzen Dorfes war, war er selten am Heiligtum. Es war nicht, dass Widar nicht an die Götter glaubte, im Gegenteil, er war sich sogar sicher, dass er seinen frühen Aufstieg zum Anführer dieses Dorfes den Göttern zu verdanken hatten, doch er war nicht der Mensch der zu seinem Glauben öffentlich stand.
Das war einfach nichts für ihn. Doch in diesen Tagen war er so verzweifelt, dass er es nicht mehr in seiner Hütte ausgehalten hatte.

Dunkle Ringe lagen unter seinen Augen, seine Haare standen wirr in alle Richtungen ab und sein gesamtes Kinn war bereits von Bartstopeln übersät. Der einstig so gepflegte und gutaussehende junge Rich glich in diesem Moment einem alten gebrochenen Mann. Die Götter, an die er einst so geglaubt hatte, hatten ihm in den letzten Wochen und Monaten alles genommen, was er gehabt hatte. Seine Tochter war verschwunden, wahrscheinlich in den Fängen des minderwertigen Sklavenhändlers Ismar, seine Liebe war ebenfalls verschwunden. Wortlos, ohne einen Hinweis wohin sie gegangen war und die Menschen in seinem Dorf warfen ihm immer häufiger Argwöhnische Blicke zu. Alles wofür er gekämpft hatte drohte zu zerbrechen.

In seiner Verzweiflung war er an jenem Morgen zum Heiligtum gegangen, auf die Knie gesunken und hatte um Beistand gebeten. Er hatte sich an Freya gewandt, denn sie war die Göttin der LIebe und was man ihm genommen hatte, war seine Liebe. Man hatte ihm Sieke genommen und seine geliebte Tochter.


13.05.2011 20:35:12  
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