RÖMER GEGEN GERMANEN
Die Marser



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Herzlich Willkommen Germanen und Römer

Wir sind ein HISTORISCHES Rollenspiel und spielen im Jahr 15n.Chr. in ALARICHS DORF, WIDARS DORF und der römischen Stadt MOGONTIACUM.

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WETTER UND ZEIT


Wetter


Jahr
Wir spielen im Jahr 15n. Chr.
Monate
Mitte April - Mitte Juni
Bitte berücksichtigt das in eurem Play
Wetter
Der April überrascht alle Dorfbewohner mit mildem, beständigem Wetter. Es regnet genug damit das Getreide wächst.
Im Mai ist es sehr windig und regnersich. Es gewittert häufig.
Der Juni ist der Vorbote des Sommers. Es ist angenehm warm, die Sonne scheint.










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Tross vorne
Marcus Iunius Perafehlende Rechte fehlende Rechte erste Beitrag kann nicht gelöscht werden -> lösche das ganze Thema 
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Postreihenfolge:

- Liubagastis (steigt später ein, da er unterwegs erst eingesammelt wird / der Spieler entscheidet selbst, wann)
- Gegner 8 (kommt dann auch dazu)
- Pera
- Gegner 9 (kommt dann auch dazu)
- Alarich
- Swana
- Mechthilta (darf überpostet werden)
- Marga
- Dagny
- Mathi (NPC)

Nicht bespielte Charaktere (Marik, Eltern von Mathi und Eltern von Dagny) dürfen mitgeschrieben werden.

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Die Vorhut war bereits einige Zeit unterwegs, als sich die ersten Familien in Bewegung setzten. Ganz vorne ritt Alarich, der Rich der Gaue und führte somit die Bewohner seines Dorfes an. Seine Familie folgte ihm. Der Wagen war hoch bepackt, einige Packpferde wurden von Mägden und Knechten geführt.

Es folgte der Karren des Bootsbauers und seiner Familie. Er hatte viel großes Werkzeug zu transportieren, daher hatte er einen Platz weit vorne erhalten. Der Karren sollte nicht alle paar Meter stecken bleiben.

Der nächste Karren gehörte Donalds Familie. Die hochschwangere Friya saß auf dem Karren und wirkte sehr angespannt. Auf ihren Sohn Mathi jetzt auch noch zu achten, war ihr viel zu viel. Sie konnte sich nur darauf verlassen, daß er vernünftig war und in der Nähe blieb.

Pera hatte zwar die Aufgabe, vor allem auf Alarichs Karren achtzugeben, aber dazu gehörte irgendwie auch, den nächsten Karren im Auge zu behalten. Weder durften die den Anschluß verlieren, noch zu sehr auffahren. Es war gar nicht so leicht, seine Augen überall zu haben.


22.12.2009 21:45:43   
Alarichfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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=> Fortsetzung von Umgebung / Schattenaufbruch

Auf seinem Weg an die Spitze des Trosses kam Alarich unweigerlich zuerst an der Griechin vorbei. Der Rich verlangsamte sein Pferd bei ihr, so dass sie einen Moment nebeneinander her reiten konnten. Zusätzlich zu den ganzen Waffen der Amazone, übergab ihr der Rich noch das Signalhorn, mit der Bitte, dieses zu blasen, wenn Gefahr sich von hinten näherte. Athina versprach es ihm und Alarich ritt weiter.

Es dauerte nicht lange, da hatte Alarich den Tross mit all seinen Tieren, Wagen und Menschen wieder eingeholt und sich an dessen Spitze gesetzt. Soll heißen, er ritt neben seinem Wagen her, um neben seiner Frau zu sein. „Hast du dich wieder beruhigt?“ fragte er Swana sehr direkt. Ihre schlechte Laune, ob seiner Anweisung das sie auf dem Wagen mitreisen solle, war nicht gerade schön gewesen. Doch Alarich war sich sicher, dass nach ihrer ihm zugeworfenen Kusshand alles wieder gut war.

Besorgt ging der Blick des Richs gen Himmel. „Hoffentlich bleibt es die nächsten Tage trocken, dann kommen wir besser voran.“ meinte Alarich sowohl an seine Frau, als auch an Pera gewandt. „Wir können nicht zu lange reisen und müssen vor Einbruch der Dunkelheit einen passenden Lagerplatz gefunden haben. Ich will nicht Gefahr laufen, dass einer der Karren stecken bleibt, umkippt oder ähnliches passiert.“ Dies war nur eine von vielen Sorgen die den Rich beschäftigen. Immer mal wieder gab er seinem Knecht auf dem Wagen Anweisungen, wohin sie ziehen würden, so dass der Wagen vom Rich immer die Richtung angab. Morgen, spätestens Übermorgen würden sie die große Handelsstrasse erreichen und hoffentlich auf weitere Marser treffen, die gemäß Alarichs Anweisung, ebenfalls ihre Dörfer verlassen hatten.


23.12.2009 16:29:53   
Swanafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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pp: Umgebung / Schattenaufbruch

"... und gerade als Yngve, Alan und Amalia beschlossen hatten den kleinen römischen Jungen wieder nach hause zu bringen, tauchte der römische Tribun Lucanus auf...".
Die beiden Kinder hatten dauraf bestanden, dass sie Imkerin ihnen wieder die Geschichte von Reinkas Entführung erzählen sollte.

"Der Lucanus, der mit seiner Svanvith im Sommer bei uns war...?", fragte Mechthilta mit grossen Augen.

Swana strich ihrer Tochter mit einem Lächeln über Haars. Immer wieder fragte sie an dieser Stelle, ob es der Lucanus war, der bei ihnen gewesen war, "Ja, mein Schatz, es war der Lucanus, der eine Zeit lang bei uns im Dorf war... als Lucanus aus den Büschen trat, dachten unsere Helden alles wäre umsonst gewesen...", die junge Richfrau wollte gerade mit diesen Worten die Geschichte forstsetzen, als Alarich herangeritten kam und sich erkundigte, ob sie sich wieder beruhigt hätte.
"Es tut mir leid, Alarich...", meinte sie mit einem entschuldigenden Lächeln und streckte ihm ihre Hand entgegen, "... ich weiss auch nicht, was in mich gefahren ist, ich weiss doch, dass du es nur gut gemeint hast, bitte verzeih mir..."

Der Blick der junge Richfrau folgte dem Blick ihres Mannes zum Himmel. Es war bedeckt und die Wolken waren in sehr grosser Höhe am Himmel zu sehen. "Wir könnten Glück haben...", aus Erfahrung wusste Swana, dass gerade diese Wolken trügerisch sein konnten und wenn es aus diesen Wolken erst einmal anfung zu regnen, dann würde es ein Dauerregen werden...
"Die Göttin möge dies verhindern... ", entfuhr es Swana, sie konnte Alarichs Sorge nur zu gut verstehen und teilte diese mit ihm, "... du hast natürlich vollkommen recht, wir sollten vorsichtig sein und lieber eher als später ein Nachtlager aufschlegen, dann kommen wir zwar insgesamt etwas langsamer voran, aber ein umgekippter Wagen, würde uns viel mehr Zeit kosten.", meinte sie verstehend und betrachtete ihren Mann von der Seite. Sie glaubte, weitere Sorge in seinem Gesicht zu sehen und dies gab ihr einen Stich ins Herz. Noch immer hatte sein ein schlechtes Gewissen, weil sie sich heute morgen so angestellt hatte, dabei hatte Alarich doch so wichtige Entscheidungen zu treffen und andere Dinge, um die er sich sorgen musste...
"Möchtest du mir erzählen, was dir noch Sorgen bereitet?", fragte sie leise und drückte leicht seine Hand.


bearbeitet von Swana am 23.12.2009 18:59:03
23.12.2009 18:56:36  
Dagnyfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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~ pp Umgebung/Schattenaufbruch


Sie waren schon eine kleine Weile gegangen. Niemanden sah sie, zu dem sie einigermaßen großes Vertrauen hatte, mit Ausnahme natürlich von ihren Eltern, bei denen sie ging. Und Mathi, der vor ihr irgendwo lief und ihr vorhin zugewinkt hatte. Dagny hätte im Moment lieber mit irgendjemandem geredet. Dieses Schweigen, dieses lautlose Wandern ohne Ziel, das war doch unerträglich! Also sah Dagny nach oben zu ihrer Mutter und ihrem Vater.
"Ich möchte ein kleines Stück nach vorn...zu Mathi, darf ich? Er ist gleich da, ihr könnt mich noch sehen..."
Nachdem sie zugestimmt hatten, lief das Mädchen mit der Gabe ein wenig schneller, um zu Mathi zu gelangen. Eine Weile ging sie neben ihm, ohne was zu sagen und spielte nervös an ihrem Amulett herum.
"Hallo...ist es nicht schrecklich, so wegzugehen? Ohne zu wissen wo wir hinkommen und...ob wir jemals wiederkommen?"
Etwas wehmütig und traurig sah sie ihn an. Was tat sie hier überhaupt? Sie redete Unsinn...oder nicht? Aber sie wollte reden...wollte wissen ob andere eben so empfanden wie sie und...sie wollte einfach jemanden der ihr zuhörte, vielleicht sogar Trost spenden konnte...


]
29.12.2009 10:30:44   
Geschichtenerzählerfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Mathi


Überrascht sah der kleine Junge auf, als auf einmal Dagny neben ihm erschien. "Oh Heilsa!" Sein Grinsen jedoch geriet etwas schief, da ihre Worte genauso traurig klangen, wie sie vorhin geguckt hatte.
"Also, ich find's nicht so schlimm", meinte er und warf Dagny ein aufmunterndes Lächeln zu. "Wir machen das doch bloß wie die Vögel! Manche von denen fliegen auch ganz weit weg, wenn es kalt wird, dorthin, wo sie besser überleben können. Und wenn es nicht mehr gefährlich ist für sie, kommen sie wieder zurück, jedes Jahr."
Er nickte überzeugt.
"Vielleicht kommen wir nicht zurück, aber woanders kann es doch auch schön sein."
Wieder mußte er grinsen, aber diesmal, weil er das Schmunzeln sah, daß seine Worte auf das angespannte Gesicht seiner Mutter gelockt hatten.
"Vielleicht wird's sogar noch schöner, und mein Geschwisterchen kennt es ja dann auch gar nicht anders", stellte er ein bißchen aufgedreht fest.


29.12.2009 14:19:30   
Marcus Iunius Perafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Pera nickte ernst, als Alarich das Wetter ansprach. "Regen wäre jetzt fatal. Aber auch so kann es für die letzten Wagen schwierig werden." Eines der Hauptprobleme der Legion, wenn sie mit großem Troß unterwegs war in diesen Landen. "Ich habe einen Sack mit Hobelspänen aus Alans Werkstatt geholt und auf dem Karren verstaut. Es hilft nicht sehr weit, aber eine einzelne schwierige Stelle können wir damit entschärfen. Vielleicht sogar zwei."

Der Römer beobachtete, wie Dagny weiter nach vorne kam. Er warf ihr ein aufmunterndes Lächeln zu, doch er war sich nicht sicher, ob sie es gesehen hatte, denn sie sprach gerade mit einem kleinen Jungen.


30.12.2009 10:34:47   
Alarichfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Die Entschuldigung von Swana tat Alarich mit einer einfachen Handbewegung ab. Im Moment gab es wichtigere Dinge. Und natürlich konnte Swana sehen, dass er sich weitere Sorgen machte. „Ach Swana, es ist einfach vieles was bedacht werden muß. Ich hoffe sehr, dass wir bald auf weitere Flüchtende aus den anderen Dörfern treffen. Ich möchte SEHEN, dass es ihnen gut geht und mich nicht nur auf die Götter verlassen müssen.“ teilte er ihr eine seiner Sorgen mit. Alarich seufzte leise und wand sich Pera zu.

„Die Idee mit den Holzspänen ist sehr gut. Wir hätten mehr davon mitnehmen sollen. Nun ja, es wird schon gehen. Wir müssen nur bis zur großen Handelsstrasse kommen, dann wird es für alle leichter werden.“ Alarich war im Vergleich zu Pera ein alter Mann, und der Römer strahlte nur so vor Kraft und Tatendrang. Der Rich dachte einen kurzen Moment nach. Dann traf er seine Entscheidung. „Guntbrecht, halt den Wagen an. Wir tauschen die Plätze.“ wiß er seinen Knecht an. „Ich lenke den Wagen und du wirst neben her gehen.“ fügte Alarich noch hinzu, nicht das der Knecht auf dumme Ideen kam und glaube nun auf dem Pferd des Richs reiten zu dürfen. „Pera! Du wirst mein Pferd nehmen und den Tross abreiten. Schau nach ob alles in Ordnung ist und niemand Probleme hat.“ Dem jungen Römer würde diese Aufgabe gewiss Spaß machen und sein Körper vertrug die Strapazen besser als Alarich.

Der Karren des Richs hielt kurz an und Alarich glitt von seinem Pferd. Die Zügel drückte er Pera in die Hand. Hatte er den Römer jemals reiten gesehen? Nachdem Alarich den Karren bestiegen hatte und neben seiner Frau Platz nahm, schaute er interessiert Pera hinterher, wie dieser sich auf dem Pferderücken gab.


03.01.2010 10:47:47   
Swanafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Marcus hatte ganz recht, Regen war jetzt etwas, was sie überhaupt nicht gebrauchen konnten, aber gerade in dieser Jahreszeit konnten sie nicht auf gutes Wetter vertrauen und sollten durchaus schon mit heftigen Herbststürmen rechnen.
Und wenn sie mit den Hobelspänen auch nur ein oder zwei schwierige Stellen überwinden konnten, war das besser als gar nichts. Swana schenkte ihrem römischen Freund ein freundliches Lächeln, denn indem er den Sack mit den Spänen mitgenommen hatte, hatte er Alarich bestimmt eine seiner Sorgen abgenommen.

Die junge Richfrau nickte, "Ich weiss...", meinte sie leise, so war er eben, immer besorgt um die Menschen, die in seiner Gaue lebten und sich unter seinen Schutz begeben hatten. Sacht strich sie ihm über die Hand, "Wir werden mit Sicherheit bald auf Flüchtlinge aus anderen Dörfern treffen, Alarich, spätestens auf der grossen Handelstrasse... und Marcus hat dir ja auch schon eine kleine Sorge abgenommen, indem er die Hobelspäne mitgenommen hat. Darüber musst du dir nun keine Gedanken mehr machen, falls einer der hinteren Wagen Probleme bekommt", fügte sie mit einem Lächeln hinzu. Marik rutschte ein wenig unruhig auf Swanas Schoss herum, "Ja, Marik ich erzähle gleich weiter...", wandt sie sich kurz mit einen kleinen Lächeln an den kleinen Jungen.

Swana bemerkte, wie Pera jemandem weiter hinten zulächelte und schaute ebenfalls in die Richtung. Es war Dagny. Ob die beiden sich mittlerweile ausgesporchen hatten? Sie selbst hatte nach der Geschichte am Brunnen noch keine Zeit gehabt mit Marcus oder Dagny zu reden, aber sie nahm sich fest vor, später mit ihrem Freund zu sprechen.
Ein wenig erstaunt sah sie Alarich an, als dieser den Wagen anhalten liess, um mit dem Knecht den Platz zu tauschen. Als sie den Grund vernahm, bedachte sie zunächst Alarich mit einem liebevollen Lächeln und schenkte dann Marcus ein strahlendes Lächeln, als dieser die Zügel in die Hand gedrückt bekam. Sie freute sich für ihren Freund, denn das Abreiten des Trosses würde ihm mit Sicherheit mehr Spass machen, als nur neben dem Wagen herzulaufen. Und er bekam bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe bestimmt die Gelegenheit auch ein paar Worte mit Achodis zu wechseln...

"Damit hast du Marcus bestimmt ein grosse Freude gemacht...", sagte Swana leise und schaute ihn noch immer mit diesem liebevollen Lächeln an, als Alarich sich neben sie gesetzt hatte und übergab ihm die Zügel, die sie zuvor von dem Knecht entgegen genommen hatte.


03.01.2010 15:15:39  
Margafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Marga stolperte traurig und wie gelähmt allein vor sich hin. Sie war schon im Dorf geboren und kannte jeden Winkel und jetzt musste sie weg. Außerdem hatte sie sich auch von ihrem Sohn und ihrer Schweigertochter trennen müssen, weil diese in das Heimatdorf ihrer Schweigertochter ziehen würden.
Da hörte sie, wie vor ihr Dagny und Mathi miteinander sprachen. Ja, sie wollte auch gerne mit jemandem reden. Aber mit wem? Sie sah sich um. Spontan ging sie einfach zu den Nächstbesten und das waren gerade DAgny und der kleine Junge. Sie wollte sich ihnen aber nicht aufdrängen, deshalb lief sie einfach stumm neben ihnen her. So hatte sie Gesellschaft und war nicht mehr so allein, ohne dass sie jemand nervte oder jemandem zur Last fiel.
WEnn DAgny oder Mathi mit ihr reden wollten, dann würden sie das schon von allein tun.


bearbeitet von Marga am 07.01.2010 19:12:46
04.01.2010 17:47:27  
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Mechthilta und Marik

Während die Erwachsenen ein anderes Gespräch führten, anstatt ihnen weiter zu erzählen, beschloss Mechthilta einfach Marik ein wenig zu unterhalten. Der kleine Junge machte sich sicher große Sorgen um seinen Vater und sie wollte nicht das er traurig war. Also hatte sie seine Puppe in die Hand genommen und angefangen Marik eine kleine Geschichte zu erzählen. Viele Geschichten kannte sie nicht, doch Mechthilta hoffte, dass es ausreichen würde um Marik etwas abzulenken.

Zwar half Mechthiltas Geschichte erst einmal um Marik etwas abzulenken, doch schon bald wurde dem kleinen Jungen langweilig und er rutschte auf Swanas Schoß hin und her. Er wollte nicht mehr auf dem Wagen sitzen. Viel mehr wollte er bei seinem Opa sein und auf ihn Acht geben, so wie er es seinem Vater versprochen hatte.
Mit großen Augen beobachtete er wie sein Opa schließlich den Wagen anhalten ließ und selbst platz darauf nahm. Marik zögerte keine Sekunde um von Swanas Schoß auf den seines Opas zu wechseln. Mechthilta warf ihm zwar einen bösen Blick zu, da er nun nicht mehr neben ihr saß und ihre Geschichte nicht mehr hören konnte, doch Marik wollte bei seinem Opa sein, weil er seinem Vater etwas verspróchen hatte und das wollte er auch halten.



04.01.2010 21:26:05   
Dagnyfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Wie die Vögel? Meinte der das ernst? Obwohl...wenn Dagny darüber nachdachte, hatte der kleine Junge ja recht. Er wusste ja echt viel über die Welt. Und Kinder geben oft Wahrheiten von sich, die Erwachsene schon lange vergessen hatten. Dagny hatte noch beides in sich, das Kind und die Erwachsene. Sie würde bald eine erwachsene Frau sein, aber sie war doch noch halbwegs ein Kind. Darum konnte sie ihn verstehen und lächelte bei diesem kindlichen Glauben, der doch soviel Wahrheit in sich hatte.
"Du hast echt, Mathi...wir sind frei wie die Vögel, und niemand wird uns das nehmen...danke, du hast mir sehr geholfen...ich bin froh dass du mein Freund bist!"
Nachdem sie diese Worte ausgesprochen hatte, nahm sie die Hand des Jungen und ging so Hand in Hand mit ihm. Es war ja nichts dabei, sie waren Freunde und er war ein kleiner Junge. Niemand würde ihr das übel nehmen. Und sie fühlte sich wohl dabei.


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05.01.2010 00:03:53   
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Mathi


"Na, Mathi, nun mal langsam", hörte er seinen Vater hinter sich amüsiert sagen und der Junge war ihm ein verschmitztes Grinsen zu.
Als Dagny ihm dann auch noch zustimmte und sagte, wie froh sie war, daß er ihr Freund war, überkam ihn doch ein gewisser Stolz. Breit lächelnd ließ er zu, daß sie seine Hand nahm - obwohl sich doch eigentlich schon zu groß für sowas fühlte. Aber er hatte ja versprochen, Dagny auch zu beschützen, und Händehalten war sowas wie eine kleine Form von Beschützen.
"Weißt du, wo Jandrik ist?" wollte er nun neugirig von ihr wissen. Er wußte, daß sein großer Freund entweder in der Nachhut oder in der Vorhut mitging, aber so genau hatte Jandrik es neulich nicht gewußt, als sie darüber gesprochen hatten.


05.01.2010 14:17:04   
Marcus Iunius Perafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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"Wenn wir Laub und dürre Äste dazu nehmen, werden die Späne schon reichen." Zumindest hoffte er das sehr. Die Karren waren schließlich einfacherer Bauart, als er es kannte. Hoffentlich brach ihnen kein Rad, das wäre wahrhaftig eine Katastrophe.

Was nun folgte, ließ Pera den Atem stocken. Schon war der Rich vom Pferd herunter und auf dem Karren. Und er selbst hatte die Zügel in der Hand. Ungläubig sah der junge Römer vom Rich zu dem Pferd, das ihn aus großen braunen Augen treu anguckte. Er kannte das Tier gut, versorgte er es doch täglich. Doch reiten? Gut, grundsätzlich konnte er reiten. Aber eben nicht sonderlich gut. Und es war lange her. Sehr lange. Für einen Moment war er unschlüssig. Dann schwang er sich auf den Pferderücken. Nagut, es brauchte zwei Ansätze, aber schließlich war er oben. "Danke", sagte er zu Alarich. Es war leise gesprochen, doch er war sicher, daß der Rich ihn verstanden hatte. Und auch am Tonfall gehört hatte, daß er dies niemals ausnützen würde. Denn niemals waren seine Chancen, zu fliehen, besser, als in diesem Moment. Doch er wollte es gar nicht. Nie hatte er dies besser gewußt als in diesem Moment. Nicht nur wegen Achodis. Nein, wegen all dieser Menschen. Außer Furhild. Vielleicht.

Er trieb das Pferd leicht an und ritt nun langsam den Treck endlang. Wagen für Wagen. Überall schaute er, ob alles in Ordnung war. Und fragte, wie es ging, ob jemand etwas brauchte, Hilfe gar.

--> Troß mitte


05.01.2010 20:43:26   
Alarichfehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Alarich nickte wohlwollend zu Peras Idee mit dem Laub und den Holzspänen. „Hoffen wir das es zu keinen Zwischenfällen kommen wird.“ Etwas anderes blieb ihnen kaum übrig. Und selbst wenn, auch das würden die Dorfbewohner bewältigen können. Bereits morgen sollten sie die große Handelsstrasse erreicht haben, da dürften weniger Probleme auf sie zukommen.

Als Alarich dann auf dem Karren saß, drückte er kurz liebevoll die Hand seiner Frau. Sie verstand ihn auch ohne viele Worte. Mit einem winzig kleinen Schmunzeln beobachtete der Rich Peras Versuche auf sein Pferd zu kommen. Im zweiten Anlauf gelang es dem Römer. Dann ritt er langsam davon, den Auftrag von Alarich ausführend. Das leise Danke war noch gerade eben bis an die Ohren des Richs gedrungen und er konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. „Auf dem Rücken eines Pferdes ist der Römer nicht gerade geboren.“ kommentierte er Peras Reitkünste.

Gerade als Alarich die Zügel von seiner Frau entgegen nahm, drängte sich Marik auf seinen Schoss. „He junger Mann. Was soll das denn werden?“ fragte der erstaunte Rich seinen Enkel. Da sie keine Zeit für grossartige Diskussionen hatten, schnalzte Alarich kurz mit der Zunge und schon setzten sich die Zugtiere wieder in Bewegung. Einer der Knechte ging neben den Kühen her und trieb sie zusätzlich an. Ächzend und quitschend rollte der Karren wieder an. Die anderen Dorfbewohner folgten.



05.01.2010 22:04:38   
Swanafehlende Rechte fehlende Rechte fehlende Rechte 
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Mit einem liebevollen Lächeln erwiederte Swana den sanften Druck von Aalrichs Hand und beobachtete ebenfalls die Versuche von Marcus auf Alarichs Pferd zu kommen. Es schein ihm nicht so leicht zu fallen, denn er brauchte zwei Anläufe, um endlich auf dem Rücken des Tieres zu sitzen. Das leise 'Danke' des Römers vernahm sie auch noch und sah ihm noch lächelnd hinterher, als er begann den Tross abzureiten.
"Sieht ganz so aus...", meinte Swana, "...aber wenn Marcus sich genauso geschickt anstellt wie bei der Arbeit mit den Bienen, wird das wohl bald anders aussehen, ich meine, wenn er Gelegeheit bekommt, öfters auf einem Pferd zu reiten." Die junge Richfrau sah ihren Mann an, "Marcus wird das Vertrauen, das du ihm gerade geschenkt hast, niemals enttäuschen, da bin ich ganz sicher. Hast du gemekrt, wie stolz er daruaf war?"

"He... was...?", frgate Swana verwundert, als Marik immer unruhiger wurde und kurzerhand einfach auf den Schoss seines Grossvaters wechselte. Lachend stellte sie fest, dass Alarich genauso erstaunt war, wie sie selbst, "Sieht ganz so aus, als wolle er lieber bei dir sitzen, wie bei mir..."
Die Imkerin wuschelte dem kleinen Jungen noch einmal liebevoll durch das dunkle Haar, bevor sie ihren Kopf an Alarichs Schulter legte und auch Mechthilta ein wenig näher zu sich heranzog. "Möchtet ihr die Geschichte von Reinka zuende hören, ihr Beiden?", fragte Swana die beiden Kinder.


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